Wandern

Erfrischung gefaellig?

Da mich zur Zeit reichlich Nachrichten ueber die Bullenhitze in Deutschland erreichen, moechte ich gerne fuer etwas digitale Abkuehlung sorgen:

Letzten Samstag war ich mit Bella wandern. Zusammen haben wir White Mountain am Little Atlin Lake bezwungen, was verdammt steil war.

Es war ein kuehler, regnerischer Sommertag. Nachdem wir uns ueber die Baumgrenze gehieft haben, gab es schon einen tollen Ausblick auf den Little Atlin Lake zu bewundern.

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Grau in grau verschwimmen See, Regenwolken und Berge im Hintergrund. Im Vordergrund lassen kleine Baeume erahnen, dass wir schon ganz schoen hoch gestiefelt sind.

Zum Teil war der Aufstieg so steil, dass man klettern musste. Nach der Klettertour sahen wir zum Glueck, dass es einen alternativen Weg ohne Kletterpartie gab. Das war fuer den Rueckweg sehr hilfreich.

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Steil steil geht es eine felsige Partie hoch. Immerzu sind wir dabei einem Kabel gefolgt, dass den auf dem Berg befindlichen Sendemast mit STrom versorgte.

Als wir endlich oben waren, wurden wir Mitte Juni von einem Schneesturm ueberrascht. Jedoch konnte uns das nicht vom Picknick abhalten, immerhin waren wir hungrig!

Das Picknick endete jedoch nicht mit einem vollen Bauch, sondern eher mit Fingern, die sich nicht mehr richtig bewegen lassen vor Kaelte. Also gehts bergab, so wird man auf jeden Fall wieder warm!

So, liebes Deutschland! Sommer geht auch anders. Und wenn dem Einen oder Anderen eben kurzfristig das Schwitzen vergangen ist, wird es mir ganz warm ums Herz. 😉

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Die Erinnerungen werden hochgekocht

Rückblick 2014:
Schwer schnaufelnd tapse ich Schritt für Schritt bergauf. Der Wind peitscht mir den Regen ins Gesicht, weiter oben wartet noch Hagel darauf, mir ein Gesichtspeeling zu verpassen. Nicht viele Leute würden bei dem Wetter freiwillig vor die Tür gehen, doch ich fahre in den Harz, um den Tag zu verwandern. Nicht trotz des Wetters sondern fast deswegen. Nur in den ungemütlichsten Zeiten kann ich diese wunderschöne Natur mal für mich haben ohne hinter der nächsten Kurve gleich ein Jack-Wolfskin-Ehepaar zu treffen.
Eigentlich teile ich ja gerne (bis auf die Nachos mit heißer Käsesoße im Kino!! Die gehören ganz mir.). Aber wenn ich ganz allein im Wald und in den Bergen bin, da fühle ich mich frei und gleichzeitig verbunden mit allen anderen Lebewesen dieser Welt. Neben meinem Vollzeitjob inklusive Rufbereitschaft und meiner Masterarbeit, die ich nebenbei auch noch irgendwie schreibe, brauche ich diese Momente, um kurz durchatmen zu können.
Tropfnass trotz Goretex-Rüstung komme ich nach stundenlangen Wanderungen oft an einer kleinen Gastwirtschaft vorbei. Häufig bin ich einer von wenigen Gästen, da man nicht zu allen Wirtschaften mit dem Auto fahren kann. Ich bestelle mir einen heißen Tee und, falls auf der Speisekarte vorhanden, eine Soljanka. Wohlschmeckender werde ich selten wieder warm.

Wenn diese Masterarbeit vorbei ist, mache ich Urlaub. Allein! Und da, wo möglichst wenig Menschen wohnen. Berge müssen da sein und Wälder. Auf jeden Fall Bisons, die sind klasse. Und Nordlichter möchte ich auch wieder sehen.
Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass ich all diese Dinge nur in Kanadas Yukon gleichzeitig vorfinde. Kurz hatte ich auch mit Alaska geliebäugelt aber erstens werden Bisons da erst wieder angesiedelt und zweitens wohnen da einfach zu viele Menschen! Also solls der Yukon sein…

2017:
Die Berge, Nordlichter, Wälder und Bisons sind mittlerweile mein zu Hause geworden. Hier muss ich nur vor die Tür gehen und kann stundenlang zu dramatischen Landschaften wandern, ohne am schönsten Sommertag einer Menschenseele zu begegnen. Aber irgendetwas fehlt…

Was das ist, fällt mir wie Schuppen aus den Haaren, als Jon mich anruft. „Du wirst es nicht glauben aber ich habe die Ladefläche voller Kartons mit astreinem Obst und Gemüse als Hühnerfutter bekommen! Leider muss ich die nächsten Tage arbeiten aber wenn du magst komm morgen früh hoch zum Haus und tob dich in der Küche aus!“

Das muss man mir nicht zweimal sagen. Ich? Essen? Umsonst? Klaro! 🙂 Am nächsten Morgen bewunderte ich also einen großen Stapel Kartons voller Obst und Gemüse, das nicht mehr verkäuflich war. Häufig ist der Apfel einfach zu klein oder hat eine kleine Druckstelle und schon wird er ausgemustert. Einerseits kann man den Kopf darüber schütteln aber andererseits suche ich mir ja auch nur die schönsten, saftigsten Äpfel raus, wenn ich einkaufen gehe. Ich versuchte also, mich ausschließlich über diese riesige Auswahl zu freuen.

Was folgt, sind zwei volle Tage in der großen Küche im Haus. Nach der Prüfung meiner zur Verfügung stehenden Mittel weiß ich auch, was mir letztens noch gefehlt hat: Letscho!
In Westdeutschland weitestgehend unbekannt ist Letscho das Herz einer guten Soljanka… Neben sämtlichen Wurst- und Fleischresten, die man im Haus hat. Es besteht größtenteils aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln und ist auch so gelöffelt der Hammer.
Nach dem Letscho quäle ich meine liebste Rezepteseite Chefkoch.de noch weiter und stelle mit kleinen Abwandlungen noch Bratapfelmarmelade, Apfel-Chutney, Tomatensauce und Beerengelee her. Jon hat auch einen Trocknungsschrank, in dem ich dünne Apfelschnitze trockne.
11kg Tomaten später bin ich erschöpft aber glücklich.

Eine Menge Gläser werden mir die nächste Zeit versüßen und das Obst und Gemüse hat doch noch jemanden glücklich gemacht. Nur das erste Glas Letscho musste schon am Abend dran glauben. Nun ist hier alles genau so, wie es sein soll. 🙂

Auch mein Ohr hat sich regeneriert. Nachdem ich es unterkühlt habe, pellt sich die Haut jetzt. Ich habe mir also keinen Frostbite eingehandelt, sondern einen Frotnip, wie man hier sagt. Auf Deutsch: ich wurde nicht vom Frost gebissen, er hat mich nur angeknabbert. Bin wohl zum Anknabbern 😉

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Mein linkes Ohr von hinten/ unten fotografiert. Das Ohrläppchen zieren ein paar Hautfetzen. Alles halb so wild. 🙂

 

Pferdegedanken und erneute Eiszeit

Als Heranwachsende hatte ich mit Pferden nicht viel zu tun. Ein Schnupperkurs mit meiner Cousine in einem Reitstall in der fünften Klasse hat auch nicht viel geholfen. Vielleicht lag es an der Pferde-Bewegungs-Maschine, die drei demotivierte Zossen vor sich her schob. Vielleicht an den Schreien der Schnupperkürslerin, als ihr gebrochener Arm in einem aufblasbaren Transport-Gips gerichtet wurde. Wahrscheinlich aber eher an der Trainerin, die ihrer Kollegin voller Stolz erzählt, wie sie ein Pferd blutig gedroschen hat als es nicht gehorchte.

So große Tiere. Eingepfercht in kleinen Boxen. Warten darauf, dass ein Mensch kommt, den sie dann herumtragen sollen, während er ihnen im Maul herumzerrt. Da bin ich raus. Bei schönem Wetter unterwegs sein konnte ich auch auf dem Fahrrad, Mofa oder Motorrad. Günstiger im Unterhalt und im Winter einfach einzumotten.

Meine Position begann ich zu überdenken, als ich letztes Jahr im Yukon ankam. Die Pferde auf der Ranch waren im Winter nicht angebunden oder eingezäunt. Sie wurden einmal am Tag mit Heu gefüttert, konnten aber machen, was sie wollen. Da habe ich zum ersten Mal wirklich Kontakt zu einem Pferd aufgenommen, obwohl ich ja schon öfter auf welchen saß. Das rotbraune Pferd Kluane und ich. Vor dem Frühstück bin ich spazieren gegangen, da sind wir uns begegnet. Wir haben uns angeglotzt. Für ne halbe Stunde. Und wir mochten uns irgendwie. Das war schön. 🙂

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Ein dicker Muskwa waelzt sich im Schnee.

 

Dann habe ich ne Art Pferdeflüsterer kennen gelernt und anschließend geheiratet. Bevor er mich im Herbst 2015 in Deutschland besuchen kam, wollte ich also ein bisschen Reiten lernen. Mein Ziel war es, bei einem gemeinsamen Reitausflug nicht zu sterben. Was mir bis jetzt auch gelungen ist. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Reiten doch sehr technisch vorkam. Du möchtest galoppieren? Kein Problem, sitze einige Schritte im Trab aus, während du das eine Bein nach hinten an den Pferdehintern bringst, ganz leicht mit einer Hand an den Zügeln zuppelst und dabei mit den Hüften das Pferd rhythmisch antreibst.

Hallo? Das Vieh hat Ohren! Warum kann man nicht einfach miteinander reden wie in jeder funktionierenden Beziehung auch?

Meine Feuerprobe habe ich dann auf Sankt Peter Ording irgendwie überstanden. Ich habe den zweistündigen Strandausritt gebucht. „Wie reit-erfahren muss man dafür sein?“ „Wir galoppieren mehrere Kilometer im Watt am Stück. Sie müssen das Pferd in allen Gangarten sicher beherrschen können. Nur für erfahrene Reiter!“ „Okay, buche ich.“ Ich hatte bis zu dem Telefonat zwar nur kurz an der Lounge galoppiert und noch nie frei aber ich dachte mir, wenn neunjährige Mädchen das können, kann ich das doch wohl auch.

Ich bin nicht gestorben und noch nicht mal unfreiwillig abgestiegen. Aber Spaß geht irgendwie anders. Komischerweise hatte Tyrel auch keinen großen Spaß an der Tour. Er mochte die Pferde nicht, die Sättel und die Gangarten waren auch nicht sein Fall.

Hier im Yukon habe ich bislang noch keinen Pferdestall gesehen. Alle Pferde stehen draußen rum. Deb hat insgesamt sieben Stück, wovon drei zur Zeit auf dem Grundstück sind. Als ich sie gefragt habe, ob sie Pferde mag, sagte sie, sie mag die Möglichkeiten, die sie einem bieten. Tagelang mit Gepäck in die Berge reiten um von einem Basiscamp Schafe jagen zu gehen. Pferde können hier in Gebiete vordringen, wo kein Zweirad oder Quad hinkommt. Dementsprechend werden sie auch trainiert: als ruhige Lastenträger und verlässliche Reitpferde, als Arbeitsmittel und nicht so sehr als Hobby.

Die übliche Gangart ist Schritt, weil das Gelände meist unwegsam ist, uneben und voller Hindernisse. Wenn ich loswill, mache ich das „kissing noise“. So als würde man Baby Enten anlocken wollen, nur ohne Brot. Normalerweise geht das Pferd dann los. Wenn es nicht losgeht, mache ich das Geräusch nochmal, zusammen mit ganz leichtem Druck meiner Fersen.

Was ich bis jetzt verstanden habe vom Reiten hier:
1. Bleib ruhig. Pferde sind potentiell nervös, da ist es gut wenn einer ruhig bleibt.

2. Gib dem Pferd so wenig Reize wie möglich. Wenn man es einmal angetrieben hat, sollte es theoretisch so lange von alleine laufen, bis man es stoppt.

3. Setz dich durch. Das Pferd muss merken, dass du der Chef bist, sonst macht es, was es will. Wenn du also links am Baum vorbei gehen wolltest und das Pferd den rechten, einfachen Weg einschlägt, dreh zur Not dreimal um, bis es da lang geht wo du willst.

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Nein, meine Beine schleiffen nicht auf dem Boden… ganz klarer Perspektivenfehler.

Damit könnte ich keinen Blumentopf gewinnen und wahrscheinlich noch nicht mal das Miniatur-Hufeisen. Aber es reicht aus, um damit ohne Sattel durch den Busch zu reiten. Sitzheizung inklusive 🙂

Seit ein paar Tagen ist ein neues Pferd hier angekommen. Sie ist etwa ein Jahr alt und hat noch keinen Namen. Ich wollte sie Latex nennen aber der Name konnte sich bislang komischerweise noch nicht durchsetzen. Deb will sie trainieren und dann Freunden als Dankeschoen fuer deren Kinder schenken.

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Latex – sie ist schliesslich ein Paint Horse!

Die letzten Tage sind die Temperaturen doch wieder winterlich geworden. Beste Zeit, um eine mehrstuendige Wanderung bei -17 Grad zu unternehmen. Die Fluesse geben sich Muehe, sich gegenseitig beim Eisskulptur entwerfen zu uebertreffen. Und Vaeterchen Frost hat mir meinen ersten richtigen Yukon-Maskara verpasst diese Saison!

Tyrel praktiziert weiterthin seine erworbenen Deutschkenntnisse. Als wir letztens an einem Campingplatz mit Klohaeuschen vorbeigewandert sind, rief er ploetzlich:

„Hier ist ein Kampplatz! Mit eine Scheiss-Stuhl!“

Und auch den logischen Aufbau der deutschen Sprache versteht er anscheinend besser als ich selbst. Als ich heute morgen dicke Fausthandschuhe anprobierte, kommentierte er dazu: „Das ist kein Handschuh. Das ist ein Handstiefel!“ Dass er Muetzen gerne als „Kopfschuh“ bezeichnet, ist selbstverstaendlich.

Zum Schluss noch ein erklaerendes Bild, warum denn das schmackhafte Grouse in Deutsch auch Rauhfusshuhn genannt wird. Im Sommer tatsaechlich nur rauh, laesst das Huehnchen im Winter noch zusaetzlich Federn an den Fuesschen wachsen. Wie auch immer, das naechste Abendessen ist gesichert. 🙂

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Aussichten

Habe nach anderen Farben als Herbstgelb Ausschau gehalten. Rot ist das neue Herbst!

Gestern waren wir 8,5 Stunden wandern. Davon haben wir ganze 45 Minuten Pause gemacht. Aber wir sind voran gekommen und haben niemanden gesehen und keine Autos gehört. Nur ein paar Ptarmigan sind aufgeregt geduckt weggeschlichen… Dabei sind sie nicht halb so unauffällig, wie sie denken. Aber irgendwas scheinen sie richtig zu machen, sonst wären sie schon längst ausgestorben.

Leider war auch der Biber-Butzemann nicht zu Hause. Anscheinend ist der Damm gebrochen und der Eingang, der sonst unter Wasser liegt, war zu sehen.

In einer Pause haben wir wilde Beeren gegessen. Cranberries, Moosbeeren und Blaubeeren wuchsen direkt nebeneinander und haben nur darauf gewartet, gepflückt zu werden. Mjam.

Auf den Bildern sieht alles so flach aus… Ist es aber nicht. 😀 Ich hoffe, bald super trainiert zu sein. Bis jetzt sieht der labberige Bürokörper es noch nicht ganz ein, aber ich werde ihn so lange daran erinnern, bis ich vor Ausdauer nicht weiß wohin zuerst zu laufen. 🙂

Fuchsige Frisur

Habt ihr schon mal einem Fuchs tief in die Augen geschaut? Es lohnt sich! Bislang hab ich sie eher als Hühnerdiebe oder potentielle Tollwutträger, die gerne mal vors Auto springen, betrachtet. Aber es sind wunderschöne Tiere, die ganz besonders schöne, ausdrucksstarke Augen haben.

Samstag haben wir unseren ersten Wandertag eingelegt. Nach nur zweieinhalb Stunden Fußmarsch (inklusive eines Bergpasses) waren wir auch schon da: unberührte Natur, traumhafte Seen, keiner da in Kanada. Das Auswerfen der Angel blieb leider erfolglos, am Ufer waren zu der Tageszeit nur kleine Fische zu sehen. Daraufhin haben wir die Angel beiseite gelegt und sind schwimmen gegangen. Ein kühles Vergnügen, aber nach dem Fußmarsch in Gummistiefeln durchaus belebend!

Als wir nach dem Wandern den Truck aufgetankt haben, schaute ein älterer Herr immer wieder zu uns rüber. Schließlich kam er zu uns mit dem bestmöglichen Gesprächsöffner: „Ihr seht so aus, als würdet ihr Hühner halten!“ Leider mussten wir ihn enttäuschten, aber wir waren auf dem Weg zu Deb, die Hühner hält. Also lud der freundliche Herr zwei Säcke Hühnerfutter auf die Ladefläche unseres Trucks. Die wollte er loswerden, weil er sie nicht mehr braucht.

Ich war etwas verwirrt ob der Situation aber Tyrel schaute mich an und sagte „Welcome to the Yukon!“ Na gut 🙂

In der nächsten Woche werden wir unser mobiles Heim bei Deb aufstellen. Sie hat eh jemanden gesucht zum Housesitting ab nächster Woche und wollte jemanden im Internet suchen, der mit auf das große Grundstück zieht. Und wir sind Freunde, also passt das alles umso besser 💟 Das heißt: Bald teile ich mir ein Grundstück mit 36 Masthähnchen, 20 Legehennen, 5 Hunden, einer Katze und 7 Pferden. Das klingt nach einer Menge Spaß und Abenteuer! 😊

In den letzten Wochen sind mir meine Haare wahnsinnig auf den Zeiger gegangen. Überall im Weg und nach einem Tag schon wieder fettig, was bemerkenswert ist, weil sie einen halben Tag davon zum Trocknen brauchen. Als ich vor fünf Jahren die Nachricht bekam, im Warmwalzwerk meine Ingenieurskarriere starten zu dürfen, dämmerte es mir, dass eventuell die Zeit gekommen ist, mich von meinen Dreadlocks zu trennen. Also sah man bei meinem Vorstellungsgespräch fast noch die Kopfhaut durchschimmern, so kurz waren die Haare damals. Seit dem ließ ich wachsen.

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Lang, fettig und unpraktisch. Also die Haare jetzt. 😝

Zeit, die alten Zöpfe abzuschneiden. Eine Dusche, Zopfgummi und Nagelschere später: Die moderne Frisur von heute. 💇

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Frisch gewaschen und voller Tatendrang 💪

Als ich nach dem Schneiden in den Spiegel geguckt habe, erwartete ich etwas Schlimmes. Aber irgendwie sind sie immer noch lang. Und jetzt kann ich sie auch mal offen tragen ohne befürchten zu müssen, die Knoten nicht wieder entwirren zu können. Trotzdem kann ich sie noch zum Zopf binden. Und all diese Features für umsonst (Allerdings ohne Kopfhautmassage, ich gebs zu). Was will man mehr?