Popel

Auf die Stapel, fertig, los!

Gestern bin ich wieder einem meiner neuentdeckten Talente nachgegangen. Holz Sortieren und Stapeln. Yaay! Tyrel und ich haben bei einer Freundin unserer Grundstueckseigentuemer einen Holzstapel auf ihrem Grundstueck aufgeraeumt. Als Dankeschoen konnten wir das Holz behalten. Manches war schon ein wenig am verrotten aber das macht ueberhaupt nichts. Es brennt trotzdem, nur etwas schneller und heisser. Also super, um ein Feuer zu starten.

Als wir die Ladeflaeche unseres Trucks neben unserem Trailer abgeladen haben, fing es an zu schneien und hoerte auch den ganzen Abend nicht mehr auf. Der Holzstapel wurde von einer schoenen dicken Schneeschicht zugedeckt.

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Links im Bild sind einige Staemme Holz und schon ofengerechte Kloetze zwischen Tannen gestapelt. Rechts liegt ein unfoermiger, vollgeschneiter Holzhaufen auf dem Waldboden.

Vor dem Stapeln ueberlege ich mir, welche Stapelweise sinnvoll ist. Ich entschied mich dazu, verschiedene Stapel anzulegen. Unterschieden wird in:

  1. Stuecke, die in den Ofen passen
  2. Stuecke, die einmal zersaegt werden muessen, um in den Ofen zu passen
  3. Stuecke, die zweimal zersaegt werden muessen, um in den Ofen zu passen
  4. Alles, was noch laenger ist
  5. Holz fuer Lagerfeuer (unfoermig, zu viele Aeste, Wurzeln, zu duenn usw.)

Also Attacke! Fuer ueberlange Staemme und ofengerechte Stuecke habe ich schon Stapel. Den Rest lege ich an und sortiere zwei Stunden vor mich hin. Irgendwie kann ich dabei gut entspannen. Der Bregen schaltet auf Autopilot und der Koerper macht einfach.

 

 

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Links im Bild wieder die Staemme und das ofenfertige Holz, in der Mitte ein kleinerer Stapel Zweimalsaeger und rechts die Holzstuecke, die einmal zersaegt werden muessen. Dieser Stapel ist ca. 1,5 Meter hoch. Nicht im Bild: Lagerfeuerholz-Stapel.

Am liebsten habe ich die Einmalsaeger. Einmal saegen, zwei Stuecke Holz! Hier ist das groesste Kosten-Nutzen Verhaeltnis vorhanden! 🙂 Heute frueh habe ich gleich das Feuerholz fuer den heutigen Tag per Hand zersaegt. Und danach eine Runde bergauf und -ab mit dem Rad. Irgendwann muss ich doch fit werden hier im Yukon!

 

Erkenntnis des Tages:

Selbst der Rotz, der aus der Nase laeuft, gefriert bei -20 Grad und weniger. Leider haengt er nicht steif von der Nase runter, sondern ist direkt an der Nase noch beweglich. Es haengt also ein langes, kaltes Popelpendel vom Zinken runter und schwingt freudig hin und her, bis es irgendwann abfaellt.

 

 

 

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Ein original Popelpendel mit ueberdramatisierendem Gesichtsausdruck. In Wirklichkeit ist es eher lustig!

In diesem Sinne: Ein frohes, neues Jahr 2017 allerseits! 😀