Legend of Zelda

Holziger Winter in Hyrule

Noch mehrere Male habe ich inzwischen Deb geholfen, Holz zu machen. Es ist schoen, den Koerper zu benutzen und er dankt einen dafuer. Ausserdem ist es irre, so viel draussen zu sein. Das Wetter ist jedes Mal anders. Zuerst haben wir im Schnee angefangen zu schaffen und am Ende des Tages war fast alles geschmolzen. Und beim naechsten Mal hat es die ganze Zeit geschneit.

Besonders gut gefaellt mir natuerlich die Mittagspause. Damit man nicht zu kalt wird, mit Lagerfeuer. Und Sandwiches zum Grillen, wenn alles super passig ist. 🙂

Die letzten paar Tage hat es geschneit. Bei den Temperaturen von – 6 bis – 10 Grad Celsius bleibt er auch liegen. Aber er ist ganz glitzer-puderig und ueberhaupt nicht fuer Schneeballschlachten oder Schneemaenner gemacht. Er sieht eher so aus, als sei er Deko-Schnee aus dem Bastelladen. Und er ist auch genauso dekorativ. Keiner weiss so recht, ob der Schnee jetzt liegen bleibt oder nochmal wegtaut. Aber man muss es eh nehmen, wie es kommt. Daher ist es gut, so oder so.

Wie man auf den Bildern sieht, sind schon die ersten Pfosten ueber dem Trailer gekreuzt. Heute oder morgen moechten wir das Projekt beenden und uns einmotten. Das wird helfen, die Waerme besser zu halten und die Batterie wird hoffenltich weniger schnell entladen. Immerhin wird der Propan-Kuehlschrank mit Batterie-Strom angesteuert.

Auf einem meiner letzten Spaziergaenge war ich mit meiner .22 im Busch unterwegs. Vielleicht springt ein leckeres Grouse aus dem Busch und ich hab ein klasse Abendessen. Stattdessen hoere ich etwas Grosses sich aus dem Baum erheben und Flapp flapp flapp sich einen anderen Sitzplatz suchen. Leider hatte ich nur meine Handzkamera dabei. Aber mich betrachtete neugierig ein echter Nordamerikanischer Uhu.

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Hier heisst der Uhu „Big Horned Owl“, also grosse gehoernte Eule. Die Federohren bzw. -hoerner kann man gut erkennen.

Als ich das letzte Mal so einer Eule gegenueberstand, spielte ich The Legend of Zelda – Ocarina of Time. Ich ueberlegte also, diese Eule anzuvisieren und dann den A-Knopf zu druecken. Allerdings wurde mir bewusst, dass ich mich dieses Mal nicht in einem RPG sondern einem Ego-Shooter befand und keine Fee zur Hand hatte. Das Betaetigen des A-Knopfes wuerde mir also keinen guten Ratschlag geben, sondern ein schlechtes Gewissen und eine illegale tote Eule.

Also starrten wir nur ein wenig, bis ich mich wagte, einen Schritt auf sie zuzugehen. Das war ihr dann doch zuviel Intimitaet und sie flappte hinfort. Wahrscheinlich zu Leuten, die besser vorbereitet waren und wenigstens ein N64-Pad mit sich tragen. Oder eine Fee in der Flasche.

Gefreut habe ich mich trotzdem ueber die Begegnung. 🙂