Kochen

Hausmannskost

Der Yukon haengt Deutschland durch die Zeitverschiebung 9 Stunden hinterher. Es dauert hier auch laenger, bis der Sommer sich endlich zeigt. Aber endlich Ende Juni bluehen die vielen Wildrosen. Wahrscheinlich haben sie eine Symbiose mit den zigtausenden Moskitos gebildet, die nur darauf warten, dass man sich einer Rose naehert, um ihren suessen Duft einzuatmen. Daraufhin wird man naemlich von den Moskitos ausgesaugt.

Neben den Moskitos tummeln sich auch andere Tierchen im Garten: Nach der zufaelligen Jagd sind noch zweimal Baeren durch unseren Garten getrollt. Ein groesserer Schwarzbaer stand direkt vor der Haustuer und erspaehte eine Bewegung von mir, dann nahm er Reissaus. Eine Baerenmutter mit zwei Baerenkindern inspizierte unser Kanu. Tyrel bestand darauf, ihnen eine schlechte Erinnerung an Menschen mit auf den Weg zu geben. Mit Gummigeschossen und Leuchtfeuer bewaffnet ging er der Familie nach (nicht zur Nachahmung empfohlen!). Als sie keine direkte Angst vor ihm zeigten, zimmerte er der Mutter Baer ein Gummigeschoss auf den behaarten Hintern. Daraufhin verstaute sie kurzerhand ihren Nachwuchs auf dem naechsten Baum und streifte die naechsten Stunde allein durchs Unterholz um unser Haus herum.

Sommer. 🙂

In wenigen Monaten ist schon wieder bitterer Winter. Da muss ich von den Erfahrungen des Sommers ein wenig zehren. Also liegt es nahe, dass man so viel wie moeglich vom Sommer konserviert! Okay, ein Schwarzbaer liegt schon auf Eis. Auf getrocknete Muecken in meinen Backwaren als Sommerandenken kann ich muehelos verzichten. Was koennte ich noch bewahren…

Rosen!

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Zartrosa Tupfen bilden die bluehenden Rosen in der gruenen Vegetation unserer Einfahrt.

Hinterm Haus, an der Einfahrt, an der Strasse, ueberall bluehen die Wildrosen derzeit. Ich werde die Blaetter konservieren und an einem kalten Wintertag einen schoenen Kaiserschmarrn mit Rosenbluetenmarmelade geniessen!

Die Ausruestung fuer das Rosenbluetenblaettersammeln steht auch schon fest: Schrotflinte mit Gummigeschoss und Baerenspray gegen die grossen Tiere, langaermlige Kleidung, Handschuhe, Muetze und Kopfnetz gegen die kleinen.

Bekleidet wie ein ein Fremdenlegionaers-Imker trete ich vor die Haustuer. Eins muss man den Muecken lassen, sie sind kreativ und lassen sich nicht von klobig wirkender Kleidung von ihrem Ziel abbringen. Die Handschuhe waren wohl nicht mueckendicht, an meiner linken Hand werde ich spaeter 26 Einstiche zaehlen. Zum Glueck schwelle ich kaum an. Schnell reicht es mir auch mit der Sammlerei und ich beschliesse, genug gesammelt zu haben. Baeren kamen nicht vorbei.

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Meine Ausbeute an Blueten und ich. Habe gerade noch versucht, die Muecken zu vertreiben, um meine Hand beim Bedienen des Handys zu schuetzen. Doch neben meiner Nase erkennt man das unscharfe Uebel des Sommers: Eine fette Muecke!!

Wichtig, bevor man das Haus betritt: Kleidung abstreifen, damit man moeglichst wenig Muecken mit sich hereintraegt. Dann folgt eine Inspektion der doch recht hastig gesammelten Bluetenblaetter. Ein paar Kaefer transportiere ich auf einigen Blaettern wieder nach draussen – und lasse weitere Muecken hinein.

Doch endlich steht ein Topf mit Rosenblaettern und Wasser auf dem Herd und koechelt und duftet auch bald verfuehrerisch vor sich hin.

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Alles rosig im Topf.

Nach 10 Minuten des Koechelns muss der Zucker und Zitronensaft hinzugefuegt werden.

Der Zucker…

Oha. Ich hab doch nur unraffinierten, braunen Zucker im Haus! Naja, hilft ja nichts, rein damit.

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Das wars dann mit rosig. Der Topfinhalt sieht aus, als wuerde man Innereien in Lebertran aufkochen.

Da stehe ich vor meinem Herd, schaue auf das Ergebnis meiner Kuechenkunst… und kann nicht mehr aufhoeren zu kichern. 🙂

Abgefuellt in Glaeser wird das Ganze trotzdem. Es ist zu allem Uebel noch nicht mal fest geworden. Aber es wird schon dafuer reichen, sich vielleicht einen Tee zu suessen.

Auf jeden Fall sind heute Sommererinnerungen konserviert worden!

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Sueder die Winde nie wehen

Letzte Nacht hat der Südwind angefangen zu wehen. Nach einer Woche mit Temperaturen von -28 bis -37 Grad waren es mittags plötzlich nur noch -10. Überwältigt von den Frühlingsgefühlen habe ich gleich mein Rad geschnappt um den Berg zu attackieren. Leider hatte ich aber aus Gewohnheit meine dicke Jacke angezogen (Wer kommt nur auf so eine irrsinnige Idee bei diesen sommerlichen Temperaturen?!). Ich kam also gut ins Schwitzen und stapfte mit offener Jacke tapfer die Straße hoch.
Bei dieser langen Schieberei muss ich häufig an den September 2013 denken. Meine Freundin Alex und ich fuhren mit unseren Fahrrädern einmal quer durch Wales auf der Lon Las Cymru-Route von Cardiff nach Holyhead. Viel informiert haben wir uns über die Schwierigkeit der Strecke nicht, schließlich ist der höchste Berg in Wales mit einem guten Kilometer gerade mal so hoch wie der Brocken im Harz. Was wir nicht wussten, ist, dass das ganze Land nur aus kleinen fiesen Hügeln zu bestehen scheint, neben Schafkacke, Schlössern und Pubs. Und die unzähligen, fahrradschiebenden Anstiege nutzten wir entweder dazu, unsere meist unfreiwillig komischen Männergeschichten aus der Vergangenheit zu kramen und uns kaputtzulachen oder aber englische Weingummis und Chips frustriert in uns reinzustopfen. Je nachdem, wie steil der Anstieg war. Kurzum: Wir hatten eine tolle Zeit und den ganzen Weg bei jedem Wetter gemeistert ohne auf Bus oder Bahn umzusteigen. 🙂

Heute schiebe ich mein Rad taeglich allein den Berg hoch und lasse die Gedanken frei reisen. Mal kreisen sie um die Vergangenheit, mal um die Zukunft aber meist ums Essen. 😉 Jon hat wieder fleißig Obst und Gemüse mitgebracht. Einiges habe ich im Trockenschrank verstaut, um am Tag daraus Pulver herzustellen. Eine Monsterladung Apfel-Chutney wurde fabriziert nebst zwei Bananenbroten. Aber mein liebstes Werk waren gestern die Kiste voller Avocados, die verarbeitet werden wollten. Was macht man daraus? Genau, eine lecker-scharfe Guacamole. Genauer gesagt, zwei große Pötte voll davon! Gestern hab es Bratkartoffeln mit Spiegelei und Guacamole und heute wird das Chipsregal im Supermarkt leergeräumt!

Ein weiteres Küchenexperiment habe ich mir in Form von Müsliriegeln gegönnt. Ich hatte letztens gelesen, dass man dazu nur den süßen Klebstoff auf 260 Fahrenheit (127°C) erhitzen muss und dann mit den gewünschten Nüssen vermengen. Das musste ich doch gleich mal ausprobieren. Die erste Fuhre stellte ich mit Honig, Vanille und Salz her, die zweite mit halb Honig, halb Maissirup, Vanille und Salz. Nach dem Vermengen drückt man die Masse in ein tiefes Backblech, lässt es kurz abkühlen, stürzt es und schneidet alles in einzelne Riegel.
Fazit: Geschmacklich sind beide super, leider ist die nur-Honig-Mischung bei Raumtemperatur etwas klebrig an den Fingern und die Honig-Maissirup-Mischung ist ein 1A Plombenzieher. Macht nichts, ich experimentiere einfach weiter.

Übrigens erhielt ich ein Care-Paket von Basine a.k.a. Muddi samt ihren Vasallen Dietbold, Jahrn, Lehn-R und Nigg-L. Unter anderem lag eine Bio-Hautcreme von lavera bei mit dem Hinweis, meine Haut sehe auf meinen Selfies so trocken aus und ich möge sie bitte besser pflegen.
Liebe besorgte MitleserInnen: Ab jetzt glänze ich wie eine Speckschwarte, bis die Sonnenreflexion auf meinem Gesicht den Schnee schmelzen lässt. Schuld war nur die gemeine trockene Kälte. Aber mal im Ernst, ich habe mich wirklich gefreut. 🙂

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Etwas zu grosszuegig eingecremt grinse ich mit einem Plueschfrosch auf meinem Kopf duemmlich um die Wette. Der Frosch war auch im Paket enthalten und besteht zu 76% aus Gesicht.

Die Erinnerungen werden hochgekocht

Rückblick 2014:
Schwer schnaufelnd tapse ich Schritt für Schritt bergauf. Der Wind peitscht mir den Regen ins Gesicht, weiter oben wartet noch Hagel darauf, mir ein Gesichtspeeling zu verpassen. Nicht viele Leute würden bei dem Wetter freiwillig vor die Tür gehen, doch ich fahre in den Harz, um den Tag zu verwandern. Nicht trotz des Wetters sondern fast deswegen. Nur in den ungemütlichsten Zeiten kann ich diese wunderschöne Natur mal für mich haben ohne hinter der nächsten Kurve gleich ein Jack-Wolfskin-Ehepaar zu treffen.
Eigentlich teile ich ja gerne (bis auf die Nachos mit heißer Käsesoße im Kino!! Die gehören ganz mir.). Aber wenn ich ganz allein im Wald und in den Bergen bin, da fühle ich mich frei und gleichzeitig verbunden mit allen anderen Lebewesen dieser Welt. Neben meinem Vollzeitjob inklusive Rufbereitschaft und meiner Masterarbeit, die ich nebenbei auch noch irgendwie schreibe, brauche ich diese Momente, um kurz durchatmen zu können.
Tropfnass trotz Goretex-Rüstung komme ich nach stundenlangen Wanderungen oft an einer kleinen Gastwirtschaft vorbei. Häufig bin ich einer von wenigen Gästen, da man nicht zu allen Wirtschaften mit dem Auto fahren kann. Ich bestelle mir einen heißen Tee und, falls auf der Speisekarte vorhanden, eine Soljanka. Wohlschmeckender werde ich selten wieder warm.

Wenn diese Masterarbeit vorbei ist, mache ich Urlaub. Allein! Und da, wo möglichst wenig Menschen wohnen. Berge müssen da sein und Wälder. Auf jeden Fall Bisons, die sind klasse. Und Nordlichter möchte ich auch wieder sehen.
Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass ich all diese Dinge nur in Kanadas Yukon gleichzeitig vorfinde. Kurz hatte ich auch mit Alaska geliebäugelt aber erstens werden Bisons da erst wieder angesiedelt und zweitens wohnen da einfach zu viele Menschen! Also solls der Yukon sein…

2017:
Die Berge, Nordlichter, Wälder und Bisons sind mittlerweile mein zu Hause geworden. Hier muss ich nur vor die Tür gehen und kann stundenlang zu dramatischen Landschaften wandern, ohne am schönsten Sommertag einer Menschenseele zu begegnen. Aber irgendetwas fehlt…

Was das ist, fällt mir wie Schuppen aus den Haaren, als Jon mich anruft. „Du wirst es nicht glauben aber ich habe die Ladefläche voller Kartons mit astreinem Obst und Gemüse als Hühnerfutter bekommen! Leider muss ich die nächsten Tage arbeiten aber wenn du magst komm morgen früh hoch zum Haus und tob dich in der Küche aus!“

Das muss man mir nicht zweimal sagen. Ich? Essen? Umsonst? Klaro! 🙂 Am nächsten Morgen bewunderte ich also einen großen Stapel Kartons voller Obst und Gemüse, das nicht mehr verkäuflich war. Häufig ist der Apfel einfach zu klein oder hat eine kleine Druckstelle und schon wird er ausgemustert. Einerseits kann man den Kopf darüber schütteln aber andererseits suche ich mir ja auch nur die schönsten, saftigsten Äpfel raus, wenn ich einkaufen gehe. Ich versuchte also, mich ausschließlich über diese riesige Auswahl zu freuen.

Was folgt, sind zwei volle Tage in der großen Küche im Haus. Nach der Prüfung meiner zur Verfügung stehenden Mittel weiß ich auch, was mir letztens noch gefehlt hat: Letscho!
In Westdeutschland weitestgehend unbekannt ist Letscho das Herz einer guten Soljanka… Neben sämtlichen Wurst- und Fleischresten, die man im Haus hat. Es besteht größtenteils aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln und ist auch so gelöffelt der Hammer.
Nach dem Letscho quäle ich meine liebste Rezepteseite Chefkoch.de noch weiter und stelle mit kleinen Abwandlungen noch Bratapfelmarmelade, Apfel-Chutney, Tomatensauce und Beerengelee her. Jon hat auch einen Trocknungsschrank, in dem ich dünne Apfelschnitze trockne.
11kg Tomaten später bin ich erschöpft aber glücklich.

Eine Menge Gläser werden mir die nächste Zeit versüßen und das Obst und Gemüse hat doch noch jemanden glücklich gemacht. Nur das erste Glas Letscho musste schon am Abend dran glauben. Nun ist hier alles genau so, wie es sein soll. 🙂

Auch mein Ohr hat sich regeneriert. Nachdem ich es unterkühlt habe, pellt sich die Haut jetzt. Ich habe mir also keinen Frostbite eingehandelt, sondern einen Frotnip, wie man hier sagt. Auf Deutsch: ich wurde nicht vom Frost gebissen, er hat mich nur angeknabbert. Bin wohl zum Anknabbern 😉

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Mein linkes Ohr von hinten/ unten fotografiert. Das Ohrläppchen zieren ein paar Hautfetzen. Alles halb so wild. 🙂

 

Es gibt kein‘ Quark auf Hawaii

…und auch im Yukon nicht. Schon doof, wenn man kleine Quarkstollen backen moechte. Daher wird das Internet befragt, wie man sich denn einen Quark herzaubern kann. Joghurt und Frischkaese mischen? Nein Danke. Saure Sahne oder griechischer Johurt? Auch nicht das gleiche, vor allem weil saure Sahne hier ja Sour Cream ist und fuer mich eher nach Ofenkartoffeln schmeckt. Dann bin ich auf eine andere Meinung gestossen, die sich so komisch anhoert, dass ich sie auf jeden Fall ausprobieren muss.

img_20161206_220443Man nehme am Abend ein Kaesetuch (oder besser noch einen -sack) und fuelle Joghurt hinein. Nun nur noch irgendwo aufhaengen, eine Nacht drueber schlafen und fertig sei der Quarkersatz. Wenn das mal keine Herausforderung ist! Gesagt, gehangen.

 

Froehlich tropft es vor sich hin um am naechsten Tag ist wirklich etwas Quarkaehnliches aus dem Tuch zu kratzen. Zu cremig fuer einen echten Quark aber das muss reichen.

Die Mini-Quarkstollen sind damit jedenfalls sehr gut gelungen. Jon isst keinen Zucker, daher habe ich sie mit Honig gesuesst und auf den Puderzucker verzichtet. Nach einem Tag ziehen lassen in einem Plastikbeutel haben sie genau richtig geschmeckt! Das Rezept mache ich schon jahrlang und es ist unter diesem Link zu finden. Jedes Mal lecker!

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16 kleine Stollen (ungefaehr zwei Bissen pro Stollen) kuehlen sich auf einem Backblech ab. Das haben sie sich auch verdient nach einem Bad in heisser Butter!

Vor einigen Jahren fragte mich mein Freund Beule „Was kommt nach Elch?“

Sein erwartungsvolles Grinsen verriet mir, dass dies wahrscheinlich ein Witz aus seinem Erzieher-Repertoire auf Grundschulniveau ist. Aber neugierig war ich trotzdem.

„Na was?“

„Nach Elch kommt Zwoelch!“

So weit so gut. Im Yukon kommt allerdings etwas anderes nach Elch. Und das ist ne Menge Arbeit. Erst muss das Tier ausgenommen werden, gehaeutet, das Fleisch kuehl, luftig und trocken gelagert werden, bevor das meiste dann erstmal eingefroren wird. Gestern hat Jon einen grossen Batzen Elch vom letzten Jahr aufgetaut. Und wir haben es zusammen verarbeitet.

Am Anfang war der Fleischwolf. Das Fleisch wird in kleine Stuecke geschnitten und durch den Fleischwolf gedreht. Dazu wird auch Rinder- oder Schweinefett zugemengt. Fett macht alles saftiger und ist ausserdem Geschmackstraeger.

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Auf einer Holzplatte ist ein grosser Fleischwolf vor einem Motor montiert, so dass man nicht kurbeln muss. Grosse Fleischstuecke kommen oben rein und vorne als Gehacktes raus. In einer Plastikwanne wird es zusammen mit dem Fett gesammelt.

 

Nun hat man schon fertig Gehacktes. Allerdings in einer grossen Plastikwanne, was fuer eine Lagerung nicht gerade vorteilhaft ist. Also geht es weiter zur naechsten Station, dem Vakuumiergeraet.

Man packe die gewuenschte Menge in einen Vakuumbeutel, plaziert ihn in die Maschine, Deckel zu, Knopf druecken und fertig. Raus kommt ein Beutel Elch-Gehacktes fuer den Kuehlschrank oder zum Wiedereinfrieren.

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Zwei Beutel Elch-Hack neben der rechteckigen Vakuum-Maschine.

Doch wir haben nicht alles zu Hack-Paketen verarbeitet. Waehrend ich freudig die Maschine bediene, faengt Jon an, eine Elch-Lasagne vorzubereiten. Davon gibt es leider kein Bild, die war zu schnell weggegessen. Aber wir haben noch etwas anderes hergestellt.

Endlich kann ich mit meiner deutschen Genetik auftrumpfen! Wir stellen Wuerste her. Fuer amerikanische Verhaetnisse untypisch: Sogar im Naturdarm! Die Daerme warten in einer kleinen Wasserschale darauf, ueber die Duese der Wurstpresse gestuelpt zu werden. In den grossen Zylinder der Presse fuellt man die gewuenschte Menge gewuerztes Hack und drueckt das ganze kurbelnd durch die Duese. Jon kurbelt, ich wurste. Das macht Spass.

Man muss aufpassen, dass der Darm feucht bleibt und nicht reisst. Und auch das Braet kommt nicht immer gleichmassig heraus, sodass man die Geschwindigkeit des Darmziehens staendig an die Wurstmenge anpassen muss. (Den Satz habe ich noch dreimal gelesen. Jedes Mal wurde er besser!!!)  Nachdem der ganze Darm gefuellt ist, unterteile ich die Megawurst in viele kleine Wuerstchen. Und dann moechte auch schon der naechste Darm gefuellt werden.

Was macht man als naechstes mit den kleinen Elchwuersten? Man sollte sie nicht gleich kuehlen, weil sie durch den nassen Darm doch sehr feucht sind. Also erstmal trocknen lassen. Im Idealfall an einem Ort, zu dem die Hunde nicht gleich unmittelbaren Zugriff haben.

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Familienzusammenfuehrung. Die Wurstketten haengen vom Elchgeweih an der Wand herunter.

 

Okay, ich gebs zu. Etwas makaber ist es schon. Man schiesst den Elch, schraubt das Geweih an die Wand, um es dann zum Trocknen der Elchwuerste zu benutzen, die man in Schweinedaerme gestopft hat. Aber es ist trotzdem verdammt lecker. Und ein gutes Gefuehl zu wissen, wo das Fleisch herkommt und wer es wie verarbeitet hat.

In Kanada ist es uebrigens verboten, Jagdfleisch zu verkaufen. Haeufig wird also unter Freunden hin- und hergeschenkt. Ich gebe dir Elchwuerste und nach der naechsten Jagd bekommst du von mir eingekochtes Karibou. So wird nichts schlecht und es gibt viel Abwechslung auf dem Speiseplan.

 

Der Mythos der trockenen Kaelte

Es ist dunkel. Und kalt. Und das ist auch gut so.

Als ich Anfang 2014 das erste Mal einen richtigen Winter erleben wollte in finnisch Lappland, konnte ich einen Kommentar nicht mehr hoeren. Er wurde ausschliesslich von Leuten geaeussert, die noch nie arktische Kaelte erlebt haben. Aber alle waren sich einig:

„Aber das ist ja eine trockene Kaelte, die laesst sich viel besser ertragen.“

Minus 30 Grad sind fuer mich 30 Kelvin unter der Temperatur, bei der Wasser gefriert… Wie bitte soll das denn nasskalt oder feucht sein? Klar ist hier nichts mehr fluessig, selbst die Nase hoert irgendwann auf zu laufen. Okay, das stimmt nicht. Die Nase laeuft staendig und man kann die Handschuhe oder noch besser Faeustlinge nicht dauernd zum Trockenputzen ausziehen, sonst werden die Haende super kalt. Die Devise lautet also je nach Laune Handruecken oder laufen lassen.

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Warum die Nase ueberhaupt laufen muss, das habe ich heute erst in Erfahrung gebracht. Gestern Abend habe ich bei frischen – 28 Grad Celsius das Beduerfnis verspuert, mich koerperlich zu ertuechtigen. Also raus an die frische Luft! Leider habe ich mich so sehr ertuechtigt, dass ich so lange gehechelt habe, bis die Luftroehre richtig gebrannt hat. Also schnell in den warmen Trailer zurueck. Kann man sich die Lunge erfrieren? Ohauaha. Uncool! Nach einiger Internetrecherche war ich aber beruhigt. Es ist fast unmoeglich, sich die Lunge zu erfrieren. Dafuer sorgt das ganze Geruempel, was zwischen Nase, Mund und Lunge installiert ist sehr gut. Was hat dann so weh getan?

Das Geheimnis ist, dass die Luft fuer die Lunge nicht nur warm sein muss, sondern auch sehr feucht. Sonst koennte man im Winter keine so schoene Atemwolken machen. Und diese Feuchtigkeit kommt aus den ganzen Schleimhaeuten aus Nase, Mund und Rachen – unter allen Umstaenden. Wenn nicht genug Feuchtigkeit vorhanden ist, wird den Zellen einfach Wasser entzogen. Und das brennt dann tierisch. Ich war also nicht angefroren sondern nur dehydriert. Also: Nicht nur im Sommer viel Trinken beim Sport, im Winter ist das fast noch wichtiger! Aber nur, wenn die Kaelte so richtig schoen trocken ist. 🙂

 

Amtlichen Bekanntmachungen zufolge geht die Sonne zur Zeit gegen 10 Uhr morgens auf und gegen 16 Uhr wieder unter. Dieser theoretische Ansatz stimmt aber nicht ganz, da der Horizont hier stark von Bergen bestimmt ist. Einige Taeler bekommen gar kein direktes Sonnenlicht zu dieser Jahreszeit. Bei uns dauert es ca. 45 Minuten laenger, bis die Sonne auftaucht und dementsprechend eher ist sie wieder verschwunden. Meine Frage dazu waere vor einem Jahr noch gewesen „Macht einen das nicht depressiv?“

Meine heutige Antwort: „Noe.“ In Deutschland bin ich zu dieser Jahreszeit auch im Dunklen zur Arbeit gefahren. Genauso dunkel war es auch, als ich wieder nach Hause kam. Die Blicke aus dem Fenster in der Zwischenzeit konnten daran auch nichts aendern. Jetzt habe ich zwar weniger Tageslicht zur Verfuegung aber ich kann es besser nutzen! Dick einmummeln, spazieren gehen, Sonnenlicht einfangen, Holz hacken, Pferde besuchen. Das Licht, wenn es da ist, ist ganz golden um den Wert zu unterstreichen. Die Berge sehen schon wieder ganz anders aus! Und die Kaelte laesst die Feuchtigkeit der warmen Luft an der Innenseite der Plane, die den Trailer umgibt, gefrieren. Ganz nach Schneegloeckchen, Weissroeckchen „malst Blumen und Blaetter, wie haben Dich gern!“ Endlich verstehe ich, was damit gemeint war! Eisblumen!

Gestern habe ich mich mit Jon zum Salsa einkochen getroffen. Er bekommt manchmal Kartons voller Gemuese von einem hiesigen Supermarkt geschenkt. Weil die es nicht mehr verkaufen koennen und Jon Huehner hat. Manches Gemuese ist aber ganz ehrlich zu schade um es an die Huehner zu verfuettern. Sei es, weil ein Netz Knoblauch gerissen ist oder eine Paprika vom Dreierpack angematscht, verkaufen laesst sich das nicht mehr. Also haben wir  die guten Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Chilis aus Kartons gesammelt und scharfe Salsa-sosse eingekocht. Die guten ins Toepfchen, die schlechten ins Kroepfchen.

Bei der Aktion wurde mir ein Clamato-Bier angeboten. Bitte was? Muss eine mir unbekannte Marke sein. Fehlanzeige! Es ist eine kulinarische Entgleisung, die so skurril ist, dass ich sie super finde und sogar lecker! Es gibt hier Clamatosaft zu kaufen, was eine Mischung aus Clam und Tomato ist. Mmmh, Muschel-Tomatensaft! Gut schuetteln, zu gleichen Teilen mit Bier vermischen und bei Bedarf Tabasco hinzufuegen. Hoert sich wirklich ekliger an, als es ist!

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Von links nach rechts: Salsa, Clamato-Gebraeu in Tasse, Miller Bier, Muschel-Tomaten-Saft und Tabasco. Schoen, dass ich immer noch was lernen kann!

Zum Schluss ein kleines Suchbild: Finde die 5 Grad Celsius Unterschied! Ein Bild ist bei – 25 Grad Celsius und eins bei – 30 Grad aufgenommen worden. Endlich kann ich mir hier auch einen echten trockenen SchwEISsbart wachsen lassen! 🙂

 

Ok, kleiner Tipp: Die Mimik ist mir bei einem Bild gleich mit eingefroren 😀

Der Fluch des Bison

Manchen Tag ist es warm hier, um den Gefrierpunkt herum. In der Sonne schmilzt der Schnee im Tal für eine kurze Zeit, bevor wieder neuer fällt. Nur die Berge bleiben mit Schnee bedeckt. Wenn ihnen zu kalt wird, ziehen sie sich einfach eine kuschlige Wolkendecke über den Kopf und träumen vom kurzen Sommer.

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James bearbeitet zur Zeit einen ca. 100 Kilo schweren Stoßzahn eines Mammuts. Dann wird er eine Box und einen Halter dafür bauen und es an den Käufer verschicken. Er wird nur für seine Arbeit bezahlt, hat das Zähnchen nicht zufällig irgendwo gefunden. Zwei fragwürdige Gestalten haben es ungesichert auf der Ladefläche des Pickups die sechs Stunden Autofahrt von Dawson nach Whitehorse transportiert. Ziemlich mutig für eine 20.000$ teure Fracht.

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Auf dem Woodlot nichts Neues. Und irgendwie doch, sieht es doch jedes Mal anders aus. Mit der Zeit entwickle ich einen anderen Bezug zu Holz. So viele verschiedene schöne Farben kann es haben. Bei meinem gestrigen Spaziergang musste ich die Wurzel eines verrottenden Baumstumpfes einfach dokumentieren.

Am Wochenende waren wir auf Bison-Jagd. Nachdem die Wald-Bisons fast ausgerottet waren, wurden in den Achtzigern hier 23 Tiere ausgewildert. Heute ist die Population mit 1700 Bisons alles andere als bedroht. Vielmehr gibt das Umweltamt an, dass zu viele Wiederkäuer durch den Yukon streifen. Nicht viele Leute machen auch auf die Jagd, denn die Bisons verstecken sich gern im Wald oder auf Bergen weitab jeder Straße oder Zivilisation. Und wenn man dann eins geschossen hat, steht man dann da mit bis zu 450 kg Fleisch ohne Knochen und muss das irgendwie zerteilen und nach Hause schaffen.

Es winken hohe Strafen für denjenigen, der verwertbare Teile eines geschossenen Tieres zurücklässt. Verschwendung jeder Art ist verboten. Auch muss man das Tier respektvoll behandeln. Wer dabei erwischt wird, seinen erlegten Elch mit Hasenohren für ein Bild zu dekorieren kommt genauso in Schwierigkeiten wie jemand, der ihm blöde Spitznamen gibt. Kein Scherz. Und das finde ich auch gut so. Wenn ein Tier sein Leben für einen gibt, sollte man besser respektvoll handeln und nichts verschwenden.

Zurück zum Bison: Nach vier Stunden Autofahrt sind wir zu einem Campingplatz mitten im nirgendwo, aber jedenfalls in den Bergen, gelangt. Den ganzen Tag haben wir mit einem Freund von Tyrel im Truck verbracht und sind umher geallradet. Immer wieder aussteigen, umherlaufen und Ausschau halten. Letztendlich sind die beiden Waffenträger nicht fündig geworden. Ich hingegen schon. Ich habe schöne Fotos geschossen von den einsamen Landschaften, die sich mir aufgetan haben. Also bin ich durchaus zufrieden mit meinem Jagdglück. 🙂

Am Abend zurück beim Camp ging es Tyrel gar nicht gut. Er hat sich erkältet und wollte nur schlafen. Also haben sein Freund und ich schnell ein Camp aufgebaut und Feuer entzündet und Tyrel konnte seinen 13 stündigen Schlaf antreten.

Ich war weniger gesegnet, um Mitternacht wünschte ich mir sehnlichst einen Katheter zur Hand. Doch es nützt ja alles nichts, raus aus dem Daunenschlafsack, rein in die eisige Realität eines bedürftigen Uro-Genital-Traktes. Das Feuer war mittlerweile erloschen und wir schliefen unter einer Plane. Morgens waren es dann frische -8 Grad Celsius. Anscheinend nichts, wofür man hier ein Zelt benötigt. Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin war ich noch nicht mal erkältet, ganz im Gegensatz zu Tyrel.

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Als er endlich von der Totenruhe erwachte, stopfte ich ihn in den Truck mit unseren restlichen Sachen und fuhr zurück nach Whitehorse. Wir stoppten im Real Canadian Superstore um Medikamente zu kaufen. Apothekenpflicht gibt es hier nämlich nicht. Von Hustensaft über Schmerzmittel zu der Pille danach steht hier alles im Supermarktregal. Nur für Antibiotika und sonstiges braucht man ein Rezept. Damit geht man zum Pharmazie-Tresen im Supermarkt und bekommt ein Plastikdöschen mit den verschriebenen Pillen mit nach Hause.

Aber nicht in unserem Fall. Bestens ausgestattet gegen alles was so eine echte Männergrippe ausmacht, ging es in den Trailer, wo ich eine anfing, eine schöne Hühnersuppe zu kochen. Ich erinnerte mich an den Ausspruch einer ehemaligen Nachbarin von mir:
„Lieber zwei kranke Kinder als einen kranken Mann!“
Aber mein Mann war gar nicht so wehleidig wie ich es aus früheren Beziehungen kenne. Er schlief und hustete einfach abwechselnd für zwei Tage, bis er wieder den Trailer verlassen konnte. Das lobe ich mir 🙂

Apropos Essen: Letzte Woche packte mich die Sehnsucht nach ner guten alten Currywurst Pommes. In meinem Berufsleben war Donnerstag Currywursttag. Und jetzt brachte ich schon unzählige Donnerstage völlig ohne Phosphatschwengel zu. Also galt es zu improvisieren.

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Eine dicke Knoblauchwurst wurde geachtelt und frittiert, während Süßkartoffel-Pommes im Backofen schmorten. Nur noch Ketchup mit Curry mischen und warm machen und schon erhält man eine kanadische Imprurry-Wurst. Geschmeckt hats gut. 🙂

Mehr Holz vor die Hütte, der Winter kommt!

Die letzten Tage waren sehr vom herannahenden Winter gepraegt.

Zuerst haben wir einen Anhaenger voller Holz geliefert bekommen. Deb hat bei Freunden das Grundstueck von Totholz befreit. Da es sich groesstenteils um dickere Aeste gehandelt hat und es teilweise schon etwas angerotten ist, hat sie auf unsere Ofenlaenge geschnitten und uns einfach geschenkt. Da lag dann also ein ziemlicher Holzhaufen vor unserem Trailer rum.

Tyrel war schon auf der Arbeit, als Deb mit dem Anhaenger kam. Also haben wir es zusammen abgeladen und sie ist wieder gefahren. Das Holz wollte ich gerne haben aber bitte irgendwie… ordentlicher. Wie kann man es am besten lagern? Vielleicht zwischen den Baeumen? Auf jeden Fall nach Groesse geordnet, die dickeren Staemme zum Spalten und die duenneren Aeste kommen so in den Ofen.

Das Tageswerk war also klar und wurde auch umgesetzt, Scheit fuer Scheit.

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Bei so viel Ordnung fehlt nur noch der Gartenzwerg, um es perfekt zu machen. Das nordamerikanische Aequivalent dazu ist allerdings ein rosa Plastikflamingo im Garten. Und selbst den konnte ich im Canadian Tire noch nicht entdecken.

Gestern dann haben wir einen Tag damit verbracht, Deb auf ihrem Woodlot zu helfen. Ein Woodlot ist ein von der Regierung dir freigegebenes Gebiet, das zur Holzgewinnung dient. In diesem Fall handelt es sich um ein ehemaliges Waldstueck, dass vor ca. 8 Jahren einem Waldbrand zum Opfer gefallen ist. Es gibt aber auch Gebiete, denen Kaefer den Garaus gemacht haben. Jedenfalls stehen da ne Menge tote Baeume rum und das Land gehoert der Regierung. Und die gibt es gegen eine geringe Gebuehr an Personen zur Holzgewinnung. Waere ja schliesslich schade, wenn das Holz einfach so verrottet. Allerdings muss man pro Jahr mindestens 20 cord ( = 72,5 Raummeter) Holz entfernen, sonst wird das Gebiet jemand anderem zugesprochen. Bei einem Verkaufspreis von mindestens 200 $ pro cord gar nicht so schlecht das Geschaeft. Wenn man Spass dran hat und mit einer Kettensaege umgehen kann. Deb ist professionelle Baumfaellerin, daher ideal!

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Wir haben also einen Tag lang Scheite zu diversen Anhaengern und Ladeflaechen geschleppt und da gestapelt, während Deb Bäume fällt und Stücke nach Kundenwunsch schneidet. Als alles voll war, haben wir noch 11 lange schmale Baeume umgemacht, mit denen wir eine Art Zelt um unseren Trailer bauen wollen, um eine warme Isolationsschicht dem ernsten Winter entgegensetzen zu koennen. Immer wenn ein Baum fiel, wurden wir vorher gewarnt. Aber die angesagte Richtung hat in jedem Fall gepasst, auch wenn es manchmal nur ein enger Korridor war.

Doch irgendwann wurde es mehr als maikühl und wir fuhren einen Anhänger ausliefern und dann nach Hause. Nur die kleine Hündin Keech konnte dem Bodenfrost entgegen.

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Heute hat es leicht angefangen zu schneien und so weit auch noch nicht aufgehört. Die letzten Nächte sind die Temperaturen schon auf gefühlt weniger als -10 Grad Celsius gefallen. Und endlich habe ich ein Thermometer an einen Baum geschraubt, um es nicht nur zu fühlen, sondern auch zu sehen.

Der erste Unterschied: Die Leute scheinen ganz normal Auto zu fahren, trotz des Schnees. In ähnlichen Bedingungen musste ich schon mal den ganzen Weg zur Arbeit mit 30 km/h Spitzengeschwindigkeit meistern. Aber wir Deutschen sind Schnee auch nicht so sehr gewöhnt wie die Yukoner. Und so lange man heile ankommt, darf man gern auch vorsichtig fahren. ☃❗🚗🚕🚙🚚

Eins noch zum Thema Essen: Eigentlich bin ich nicht so der Nudelfan, es sei denn sie sind mit Steinpilzen gefüllt und schwimmen in Vier-Käse-Sahnesoße. Aber sie waren hier und mussten weg und ich wollte das beste draus machen.

Schließlich habe ich mit Mehlschwitze und Milch eine Soße angerührt, sie mit geräucherter Paprika, Senf und Steakpfeffer gewürzt und ab mit den kleinen gekochten Macaroni und reichlich Käse in eine Auflaufform. Brotreste in Würfel schneiden und anrösten und ab in den Ofen.

Mjam. Dazu gab es Möhren, Zwiebeln und Schwarzbärenfleisch. Man muss es sich auch mal gut gehen lassen.