Bilder

Sonnenwende

Ich mach mich auf

Und lauf durch tiefen Schnee

Um mich herum nur Weiss und Grau

Die Sonne werd ich nicht sehn.

Schnee, fallend.
Kiefern, stehend.
Weg, behangen.
Weg, ueber Berggrat.
Pappel, beschneit.
Fluss, gefroren.

Ein wunderschoener Tag gestern, an dem die Welt wie durch einen schwarz-weiss Filter auf mich wirkt.

Doch der Winter hat auch andere Farben.

Zwei Nebensonnen in Terracotta.
Drei Nebensonnen in Gold.
Elchkuh in Braun.
Schnee in Gelbgrau.
Ich in Frostig.

Eine warme und waermende Weihnachtszeit euch allen!

Frostig-frohe Gruesse aus dem Yukon,

Luisa

Sommer

Rasch, rasch

Mit dem Kescher

Fange die Momente ein!

Gruen und wuchernd,

Rot und voll,

Bunt und wuselnd,

Gold und warm.

Davon hat’s noch nicht genug –

Muss doch reichen

Fuer die Tage

Wenn die Sterne wieder strahlen.

Wenn die Nasenhaare frieren,

Wenn der Ofen wieder brennt.

Dann, nur dann

Spinn ich die Faeden

Der fluechtigen Waerme

In ein seelenwaermendes Garn.

Essbare Blueten in Garten: Kornblumen, Veilchen, Stiefmuetterchen, Katzenminze.
Mein Rucola blueht und ich finde die weissen Blueten so wunderschoen.
Reiche Ernte: laenglich-blaue haskap berries oder Honigbeeren.
Selbst die Bergziege im Tiergehege zieht das Winterfell aus.
Malen mit Filzstiften: Der Takhini River.
Mein Gemuesegarten samt Regenbogen.
Im Ueberfluss wachsende highbush cranberries, eine Art des Schneeballs.
Auf der Hauptstrasse in Whitehorse: Fussgaengerueberweg in deutschen Nationalfarben.
Ich versuche mich an Stand Up Paddling – Paddeln im Stehen.
Arma, guter Laune beim Spaziergang.
Senfblueten in meinem Feld.
Fireweed (Weidenroeschen) in meinem Haferfeld.
Sahne schlagen ohne Strom mit Akkubohrmaschine.
Das Ergebnis: Haskap-Mohn-Eiscreme, selbstgemacht.
Selbstgegrillte Pizza mit Salami, Zwiebeln, Kaese, eingelegten Gurken, eingelegten Pfefferschoten und Dill.
Ich, bemehlt, beim Pizza backen.
Arma und ich machen Pause vom Wandern auf einer Steilwand.
Lohnende Aussicht mit Berg und Tal.

Wieder da aus der Senke!

Alles neu macht der August – neuer Job, neuer Stellplatz vom Wohnwagen und neuerdings auch kein Richard mehr in Kanada zu Besuch.

Aber freundlicherweise gewaehrt uns der gute Richie einen Einblick in das, was er so alles im Yukon an Ein- oder auch Ausblicken gehabt hat.

Mit einem Mopped hat er fuer einen Monat des Yukon und auch Teile Alaskas unsicher gemacht. Wenn das nicht nach Postkartenbildern riecht!!!

Vor etwas ueber einem Jahr habe ich zudem meine Haarpracht gekuerzt – und zum Glueck nach einem Jahr daran gedacht, ein Vergleichsbild zu schiessen!

Fazit: Am Modestil hat sich nicht viel geaendert. Dunkle Hose, Guertel, schwarzes Tank Top und Bundeswehrhemd drueber. Die Haare sind wieder laenger aber insgesamt sehe ich… irgendwie geloester aus. Und… Ich habe ein Muttermal?! Ach nee doch nicht ^^

Nachdem ich jetzt schon die ersten Tage im neuen Job verbracht habe und das groesste Schlafdefizit vom Umzug nachholte, werde ich dann auch hoffentlich wieder oefteriger zum Schreiben kommen. Auch ueber den neuen Job 🙂