Sommerupdate

Es folgt ein Lebensupdate, geordnet nach Themenbereichen.

Schilddruese

Mit einer geringen Dosis Schilddruesenhemmer landete ich innerhalb von wenigen Monaten in einer Schilddruesenunterfunktion. Auf die rasante Gewichtszunahme und ausbleibende Periode haette ich verzichten koennen, doch im direkten Vergleich bevorzuge ich die Schilddruesenunterfunktion gegenueber der -ueberfunktion. Wenigstens fuehlt man sich nicht mehr Tag und Nacht, als ob man kurz vorm Herzinfarkt steht.

Jetzt nehme ich eine noch geringere Dosis an Schilddruesenhemmern ein und wandele an der unteren Grenze des Normalbereichs an Schilddruesenhormonen. Ich bin also guter Hoffnung, dass die Dosis bald weiterhin reduziert oder ausgeschlichen werden kann.

Schienbeine

Es laeuft nicht, aber es geht. (Haha.)

Woechentlich besuchte ich meinen Physiotherapeuten, den man hier uebrigens aus eigener Tasche bezahlt. Zusammen versuchten wir die richtige Mischung aus Ruhe und Belastung zu finden, denn einerseits moechte man die Beinchen nicht weiter stressen, andererseits brauchen sie Stress um Muskeln und Knochendichte aufzubauen.

Nach Monaten der Wanderung auf dem Grat zwischen Be- und Entlastung haben wir heute entschieden, die Beine nicht mehr zu belasten mit Treppensteigen, Spruengen und anderem, sondern komplett ausheilen zu lassen, bis sich mein ganzes System beruhigt hat.

Weiterhin bleibt es fuer mich ein Sommer ohne Laufen und ohne grossartige Wanderungen. Das ist ab und an noch schwierig fuer mich.

Berg, von unten statt von oben fotografiert.

Doch mein Physiotherapeut riet mir, im Fitnesscenter schwere Gewichte zu stemmen, um Muskeln aufzubauen, die die Knochen unterstuetzen. Naja… Bislang habe ich in meinem Leben mir ganze drei Mal einen Knebelvertrag im Fitnesscenter angelacht und bin nach zwei Monaten nicht mehr hingegangen, das letzte Mal vor ca. 10 Jahren. Dann habe ich mir selbst versprochen, das nie wieder zu versuchen, da es einfach nicht klappt. Was mich dazu motiviert, Sport zu treiben ist erstens das Draussensein und zweitens, die Sportart alleine ausueben zu koennen – ohne jemand anderes zu sehen. Klappt beides nicht im Fitnesscenter.

Trotzdem gehe ich jetzt zweimal woechentlich genau dorthin und stemme schwere Eisen. Geaendert hat sich meine Einstellung zum Thema Motivation. Ich bin nicht motiviert, dorthin zu gehen. Aber ich weiss, dass es gut fuer mich und meinen Koerper ist. Daher mache ich es einfach. Bislang, seit fuenf Wochen, klappt es – trotzdem habe ich eine Zehnerkarte statt einem Jahresvertrag. 😉

Ausserdem mache ich eine Einheit Krafttraining Zuhause am Wochenende und dreimal in der Woche meine Physiouebungen. Einmal in der Woche ging ich die Endlosstreppe hoch- und runter, doch das lasse ich bis auf Weiteres sein. Alles, was darueber hinausgeht an sportlicher Betaetigung ist Bonus und nur aus Spass an der Freude zu verrichten. 🙂

Treppe, immer noch scheinbar endlos im Sommer.

Sprachen

Was ich hier bislang noch nicht erwaehnt habe: Seit Dezember lerne ich nebenbei noch Japanisch. Weil ich anscheinend nicht genug ausgelastet bin in meinem Leben. 😀 Nein, eigentlich stand das schon lange auf meiner Liste an Dingen, die ich gerne machen wuerde. Und dann hat mir ein Freund Ende letzten Jahres erzaehlt, dass der Japanisch-Kanadische Verein im Yukon online Japanischunterricht anbietet und bald ein neuer Anfaengerkurs beginnt. Also habe ich mich einfach dafuer angemeldet, zusammen mit vier anderen Personen. Irgendwann wuerde ich gern Japan bereisen, am liebsten mit dem Rad. Und dann moechte ich mich wenigstens ein bisschen verstaendigen koennen. Das wuerde ich sonst so schade finden, in einem fremden Land zu sein und keine echte Verbindung mit der Bevoelkerung aufbauen zu koennen – ja nicht einmal nach dem Weg fragen zu koennen. Ich weiss, man kann auch in sein Handy quatschen und das automatisch uebersetzen lassen. Aber fuer mich waere es wichtig, eine persoenliche, direkte Verbindung herzustellen mit meinem Gespraechspartner. Vor allem, wenn man abseits der touristischen Gebiete unterwegs sein moechte, kommt man mit Englisch nicht weiter.

Habe ich nicht Franzoesisch gelernt? Stimmt. Jedoch wurde mein zweiter Kurs wegen der ersten Covidwelle nach der Haelfte abgebrochen, woraufhin die frankokanadische Vereinigung eine Rueckerstattung oder Gutschrift versprach. In meinem Abschlusszeugnis stand dann auch, dass ich den Kurs wiederholen muesste, da nur die Haelfte stattfand. Macht Sinn.

Als es wieder moeglich war, sich in Kurse einzuschreiben, fragte ich an, wie es mit einer (teilweisen) Gutschrift aussaehe, da ich ungern den vollen Preis des Kurses zweimal bezahlen moechte. Vor allem vor dem Hintergrund, dass auch dieser Kurs jederzeit wieder abgeblasen werden koennte. Die Antwort lautete, dass man es sich anders ueberlegt haette und es keinerlei Gutschriften oder Rueckerstattungen gaebe.

Diese Haltung kann sich die Vereinigung deshalb erlauben, da ca. 90% der Teilnehmer im oeffentlichen Dienst taetig sind und die Regierung den Kurs direkt bezahlt. Ich als blechende Minderheit zaehlte nicht. Und als Konsequenz zahlte ich nicht mehr.

Je garde mon argent – Ich behalte mein Geld. Soviel steht fest.

Irgendwann wuerde ich meine Franzoesischkenntnisse gern weiter ausbauen, aber nicht mehr mit der Vereinigung. Und erstmal steht Japanisch auf der Speisekarte.

Der Kurs laeuft gut – abgesehen von der Tatsache, dass die anderen vier Teilnehmer mittlerweile alle das Handtuch geworfen haben. xD Mein Lehrer hat sich aber dazu bereiterklaert, mich auch alleine weiter zu unterrichten, wofuer ich sehr dankbar bin.

Es ist ein ganz schoener Batzen, das zu lernen, das stimmt. Und es wird wahrscheinlich viele Jahre dauern, bis ich genuegend Schriftzeichen lesen kann oder mich in einem Gespraech nicht voellig blamieren werde. Aber das ist fuer mich kein Grund, es nicht zu tun. Solange ich am Tag noch 30 Minuten uebrig habe um am Handy rumzudaddeln oder mir ne Dokumentation auf Youtube anzugucken, habe ich auch Zeit, 30 Minuten lang japanische Grammatik, Schriftzeichen und Vokabeln zu lernen.

Der Japantrip steht auch noch in den Sternen, eigentlich wollte ich schon im Sommer 2011 dort hin. Irgendwann wird es schon klappen. Und bis dahin bin ich gespannt, wie weit mich 30 Minuten am Tag bringen werden. 🙂

Arma findet, dass 30 Minuten taeglich immer uebrig sind – vor allem zum Spielen!

Landwirtschaft

Den Huehnern geht es soweit gut, nur Hahn Daisy ist derzeit in Einzelhaft. Er rannte wahnsinnig schnell hinter einer Henne her und verletzte sich dabei am Bein, wobei nichts gebrochen zu sein scheint. Seitdem faellt es ihm schwer, zu gehen. Er sitzt also in einem Kaefig im Stall in der Hoffnung, dass das Bein genug ruhen kann um zu heilen. Einmal am Tag nehme ich ihn nach draussen, zur Physiotherapie. Und eigentlich hat er vorsichtige Fortschritte gemacht – nur heute morgen schien er wieder weniger belastbar. Hmm… Seine Gnadenfrist ist noch nicht abgelaufen.

Hahn Daisy, in Schieflage.

Mein Gemuesegarten waechst und gedeiht. Meine Top 3 vom letzten Jahr, Gruenkohl, Dill und Moehren, habe ich besonders reichlich ausgesaeht. Derzeit essen wir fast taeglich einen Trog voller Mikro-Moehren plus Moehrengruen, denn die Moehrchen muessen dringend vereinzelt werden. Ich verschenke auch viel Gruenfutter an Freunde, das macht mir besonders viel Spass, die strahlenden Gesichter zu sehen! 🙂

Huehner, futtern ausgeduennte Radieschen (links/mittig) und tarnen sich im Sandbad (rechts).

Doch die Moehren muessen dringend noch schneller verwertet werden. Vielleicht mache ich eine Grossaktion am Wochenende und verarbeite sie eimerweise zu Pesto. Das koennte ich einfrieren und haette auch im Winter noch was davon!

Selbst gezogene Mohnbluete nach einem Regenschauer.

Wellness

Nach drei Jahren Bauzeit haben die heissen Quellen im Yukon ihre neue Anlage geoeffnet! Statt der schimmligen Umkleide und dem Betonrechteckpool oeffnete im Mai eine Wellnessanlage mit mehreren Becken, Ruheraeumen, Saunas und allem Pi Pa Po. Die oeffentliche Meinung zu dem Projekt war eher abgeneigt – vor allem, als verkuendet wurde, dass die Anlage nur fuer Erwachsene zugaenglich ist um eine entspannende Atmosphaere zu gewaehrleisten.

Doch jeder, mit dem ich gesprochen habe, fand es gut, nachdem man es selbst erlebt hat. Man fuehlt einfach, wie viel Herzblut in dem Projekt steckt. Eine echt tolle Anlage, die sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken braucht.

Postkartenansicht von einer kleinen Wanderung: Berge, Seen, Tannen, Wolken.

Bei meinem zweiten Besuch im Mai fragte ich die asiatisch aussehende Mitarbeiterin am Empfang nach ihrem Namen. Der klang wiederum Japanisch. Ich fasste mir also ein Herz:

„日本人ですか?“ (Bist du Japanerin?)

”はい、日本人です…” (Ja, bin ich…)

“日本語を勉強します!“ (Ich lerne Japanisch!)

„Wow, dein Japanisch ist voll gut!“

„Dankeschoen!“

„Die Person hinter dir in der Schlange ist auch Japanerin!“

„初めまして!よろしくお願いいたします!“ (Freut mich, euch kennenzulernen. Bitte seid nett zu mir! [Ungefaehre Uebersetzung – unbedingt noetig zu sagen, wenn man sich im Japanischen vorstellt])

Natuerlich habe ich mich bei der letzten Einlage verbeugt und bin dann mit rotem Kopf zur Dusche geeilt. Ausserhalb meines Kurses habe ich mein Japanisch noch nie versucht bei Muttersprachlern anzuwenden. Trotzdem bin ich froh, es versucht zu haben!

Nach der Dusche ging es fuer mich zum langsamen Garen in den Pool und dann noch in die Holzofensauna, dort schwitze schon eine weitere Person.

Und diese Person fing auf einmal an zu reden.

„Wie lange lernst du denn schon Japanisch?“

Oh, es war die Person, die in der Schlange hinter mir stand! Wir sprachen also und hatten eine angeregte und interessante Unterhaltung, bis ich dringend nach Hause musste. Handynummern wurden vorher noch ausgetauscht.

Was seitdem geschah: 絵里 (uebertragen Eri, aber ausgesprochen eher wie Ellie) und ich sind mittlerweile gute Freunde und einen Tag nach unserem Treffen in der Sauna ist ebendiese abgebrannt. Verletzt wurde niemand, mittlerweile haben die heissen Quellen auch wieder geoeffnet, nur eben ohne Saunas. Die muessen erst wiedererrichtet werden – dieses Mal mit korrekter Kamininstallation.

Spanferkel, gegrillt beim Mittsommerfest der Nachbarn (nicht im Saunafeuer).

Sommer

Wie jedes Jahr sind die Naechte kurz bis nicht vorhanden, genauso verhaelt es sich mit dem Schlaf, da man ALLES machen moechte, was man sich im Winter ertraeumt hat. Und nebenbei hat man ja auch noch zwei Jobs und nen Kuebel voller Hobbies, siehe oben. Ach und dann moechte ich ja auch noch auf alle Emails zeitnah antworten und diesen Blog fuehren… *schwitz*

Einfach mal unerreichbar sein – Tyrel fuehrt das Boot aus.

Etliche Emailantworten bin ich schuldig, das tut mir auch leid. Da dachte ich mir jetzt, ich schreibe mal wieder eine superlange Blogemail an alle, die es interessiert. Dann schaffe ich es vielleicht auch wieder, mein Postfach aufzuraeumen, weil dies die Einzelemailantwort erheblich verkuerzen sollte. Es besteht also noch Hoffnung. 🙂

In der Zwischenzeit: Ich habe mich sehr ueber deine Email gefreut und ich mag dich immer noch supergerne und denke oft an dich!! Ungelogen – das gilt auch fuer viele liebe Freunde, die mir keine Emails schreiben! 😀

Eine wilde Orchidee, die ich am Wegesrand fand.

Also, was mache ich denn so, wenn ich nicht arbeite, Sport treibe, Arzttermine wahrnehme, Japanisch lerne, im Garten arbeite, stricke oder in heissen Quellen rumduemple?!

Packrafting

Eigentlich stehe ich nicht so sehr auf Anglizismen, ich rede so schon den ganzen Tag nur Englisch. Daher versuche ich moeglichst, deutsche Woerter zu benutzen, wenn ich Deutsch rede oder schreibe. Aber Packrafting? Hmm…

Ein Packraft ist ein leichtes, aber stabiles und robustes Schlauchboot, das zusammengerollt wenig Gewicht und Packmass aufweist. Somit ist es gut geeignet fuer alle Wasseraktivitaeten, bei denen es eher unhandlich ist, ein grosses Boot oder Surfbrett mitzubringen. Ich liebaeugle schon seit zwei Jahren mit der Idee, mir ein Packraft zu bestellen. Leider sind diese Boote aber recht teuer und haben auch lange Lieferzeiten, sodass ich es mir immer ausgeredet habe.

Doch Anfang Februar fasste ich mir ein Herz und etliche Dollar und klickte meine Bestellung zusammen. Ende Juni wurde das gute Stueck endlich geliefert.

Packraft, tarngruen.

Mein erstes kleines Abenteuer startete direkt von meiner Haustuer aus. Ich wanderte mit Tyrel und Arma ein paar Kilometer zum nahegelegenen Fluss, pumpte das Boot mit dem dazugehoerigen Luftsack auf und liess mich treiben.

Besonders freute ich mich auf eine bestimmten Streckenabschnitt, den ich gerne mit dem Rad aufsuche und von dort auf den Fluss starre. So war die Aussicht am Tag zuvor mit dem Rad:

Ein schmaler Weg auf einem Grat zur Aussichtsplattform.
Aussicht auf Fluss und Fahrrad.
Ein Gewitter ist im Anflug.

Vom Fluss aus bo(o)t sich folgende Ansicht am Folgetag:

Weniger spektakulaer, aber immer noch schoen.

Um mehr Sicherheit auf dem Wasser zu haben, meldete ich mich zu einem viertaegigen Packraftingkurs an. Bei unserem ersten geplanten Treffen entschloss sich Eri spontan dazu, sich auch zum Kurs anzumelden! Darueber habe ich mich sehr gefreut – so schnell kann es manchmal passieren, dass Fremde zu Freunden werden. 🙂

Eri und ich beim Packraftingkurs.

Leider gibt es vom Kurs selbst keine Bilder. Wir waren damit beschaeftigt, nicht zu ertrinken und wollten ungern unsere Handykamera beim naechsten Badegang Koenig Triton weihen. Aber wir haben viel gelernt und unsere Grenzen ausgelotet. Letztes Wochenende ging es dann zur Bewaehrungsprobe und wir unternahmen einen gemeinsamen Packraftingtrip zusammen mit Paddelnovizen Tyrel und Bella. Das war eine wirklich schoene Erfahrung und alle sind erfolgreich durch die Wildwasserpassage der Schwierigkeitsstufe II bis III gepaddelt.

Bella mit Packrafts vor dem Beginn unserer Tour.
Ich, paddelnd.
Eri, fast am Ende des Trips.

Und sonst so?

Ja weiss ich auch nicht. Hab ich was vergessen? Bestimmt.

Macht nichts, jetzt habt ihr ne ungefaehre Idee davon, was ich so treibe.

Und bei euch so? Was macht der Sommer? 🙂

See, nicht vereist!

28 Kommentare

  1. Liebe Luisa, vielen Dank für das spannende Update. 🤩 Langweilig wird dir garantiert nicht, da bin ich mir sicher. Ganz klasse finde ich, dass du Japanisch lernst und es schon anwendest. 😃 Jeden Tag 30 Minuten, das macht im Jahr 182h – und das ist eine ganze Menge. Viele, liebe Grüße nach 🇨🇦

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    1. Liebe Eva,
      Vielen Dank für deinen Kommentar! 😊
      Die täglichen 30 Minuten Japanischlernen sind für mich leicht in den Alltag zu integrieren. Oftmals kommt jedoch noch mehr obendrauf: 90 Minuten Unterricht pro Woche und SMS schreiben mit meinen japanischen Freunden, wobei ich auch viel Nachschlage und ins Grübeln komme, wie ich was ausdrücken könnte. Hauptsache es macht Spaß, so bleibe ich auch langfristig am Ball.
      Hast du nochmal vor, eine weitere Sprache zu lernen? Oder konzentrierst du dich vorerst komplett auf das Thema der Sprachanwendung mit deinem Studium? 😄
      Beste Grüße aus dem sonnigen Yukon nach FRA,
      Luisa

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      1. Wie klasse, liebe Luisa. In Japan wirst du bei diesem Tempo keine Probleme haben, dich zu verständigen. 🤩 Und Sprachen öffnen Türen, sonst wärst du wohl kaum mit der netten Japanerin hinter dir ins Gespräch gekommen. 😃
        In meiner Fantasie spreche ich bereits unzählige Sprachen fließend. In der Realität kann ich mich nicht aufraffen. Tatsächlich würde ich gerne Russisch sprechen können und machte vor vielen Jahren einen Kurs, weil ich ein großer Romanow-Geschichtsfan bin. Albanisch werde ich vermutlich zuliebe der Familie meines Mannes lernen müssen, aber das schiebe ich noch hinaus.
        Ich wünsche dir weiterhin so viel Spaß und Durchhaltevermögen beim Japanisch lernen und schicke dir liebe Grüße aus Frankfurt, Eva

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  2. Einfach nur schön so viel von dir zu lesen! Schilddrüsenunterfunktion ist kacke….besonders wie es einem den Zyklus zerhackt. Kann aber verstehen,dass es angenehmer war als überfunktion. Damit bin ich nun nen halbes Jahr rungeranntnihne es zu wissen und hab mich ständig über Herzrasen und zu hohen puls gewundert 😅 daumen sind gedrückt, dass sich alles gut einpendelt. Wegen der Sauna hab ich leider schwer gelacht…uch böses Mädchen. Schon die Beine! Und solltest du demnächst Bären stemmen können, vergiss das Foto nicht!💗

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    1. Ha! Ich wusste, dass ich dir mit der Sauna und dem Spanferkel eine Freude machen würde! 😆 Hormonchaos ist allgemein ziemlich nervig. Aber was soll’s. Meine Hoffnung ist, dass ich tatsächlich wieder eine Unterfunktion habe derzeit (Haarausfall und Frieren würden darauf deuten) und ich die doofen Schilddrüsenhemmer weiter reduzieren oder ausschleichen kann. Die sind nämlich auch nicht ohne. Naja es kommt wie es kommt.
      Wenn ich genug Muskeln aufgebaut habe, kannst du mich gerne portraitieren… Dauert aber noch ein wenig 😂

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      1. Oh, ja. Mit solchen Kopfbildern immer! Und ja…Haar Ausfall und besonders das frieren ….ich drück jedenfalls weiter die daumen für gute Gesundheit. Manchmal muss man einfach nur durchhalten und probieren und probieren, bis es besser wird. Kenn das ja selber zur genüge. Hätte auch nie erwartet, dass Ernährung bei mir der Schlüssel zur Gesundheit ist 🙈 wenn du dich traust….portraitiere ich dich so gut es geht und wenn es soweit ist! 😁

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  3. Oh wie toll ❤️ danke für das ausgiebige update. Aus Karotten kann man übrigens auch tollen Aufstrich machen. Mit knobi zb 😍 süße Arma, wundervolle Fotos und eindrücke, spannend und so eine schöne Landschaft 😍dachte immer Orchideen mögen es sehr sehr warm. Pass gut auf dich auf und geniese den sommer.

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    1. Anscheinend gibt es einige wilde Orchideenarten im Yukon. Das war mir auch neu. Aber es ist immer wieder schön, was man am Wegesrand so entdecken kann, wenn man genau hinsieht. 😊
      Morgen mache ich mich an die Möhrengrünverwertung! Einen Berg Knoblauch, Sonnenblumenkerne und Olivenöl habe ich schon bereit stehen. 😋
      Viele liebe Grüße aus dem Yukon!
      Luisa

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    1. Liebe Lydia,
      Du hast Recht, ich bin sehr begeisterungsfähig und vielleicht deshalb immer so beschäftigt. 🙂
      Aber es gibt doch bestimmt auch Dinge, für die du wirklich brennst – wahrscheinlich deine Familie!
      Danke für deinen Instagramlink. Ich selbst habe kein Instagram, schaue aber gerne mal bei dir vorbei als Gast.
      Beste Grüße aus dem Yukon,
      Luisa

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    1. Oh, eine Radiojodtherapie wurde mir Anfang des Jahres schon angeboten als Behandlung der Überfunktion. Aber die Vorstellung finde ich ehrlich gesagt ein wenig gruselig… Bist du mit dem Ergebnis der Therapie zufrieden?
      Von dir lese ich auch immer sehr gern – egal ob aus Hamburg oder dem Rest der Welt. Und wann geht es eigentlich nach Georgien? 🙂
      Liebe Grüße aus dem Yukon,
      Luisa

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      1. stimmt – einerseits ist das gruselig, aber die Schilddrüse ist etwas kleiner geworden. Und es war der beste Krankenhausaufenthalt ever: schönes Einzelzimmer, keine Störung (weil ich ja gestrahlt habe), gutes Essen (war überrascht), keine Schmerzen/OP, und ein paar Tage volle Entspannung 🤩

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  4. Ach war das schön soviel von dir zu lesen.
    Wahnsinn, was du alles machst .
    Japanisch zu lernen stell ich mir gar nicht einfach vor .
    Wir sind zu Spiessern geworden , wir haben uns einen total vermüllten und zugewachsenen Schrebergarten gekauft , den wir schon seit Wochen entmüllen und zu unserer kleinen Gartenoase umgestalten möchten.
    Liebe Grüsse Anja

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    1. Liebe Anja,
      Ich hatte selbst eine kurze Zeit lang einen Schrebergarten in Deutschland. Und die Art, wie ich derzeit wohne, lässt die meisten Parzellen in Deutschland nach Luxushotels aussehen. 😅 Sich an der Natur und frischem Gemüse zu erfreuen ist so oder so alles andere als spießig. Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, was ihr aus eurem Garten macht! ♥️
      Sonnige Grüße aus dem Yukon,
      Luisa

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  5. Sooo sollte der Blog ja auch funktionieren: Ein Informationsbroadcast-Multiplikator^^
    Freut mich mal wieder ein Informationsfuss zu haben^^
    Nutz die heißen Quellen ruhig mal, um dein Körper wieder zur Ruhe kommen zu lassen – etwas Wellness kann da nicht schaden.
    Ich freu mich auch, dass es nach dem Wegzug deiner alten Freundin mit Eri scheinbar eine neue Freundin gefunden wurde.
    Wie das Schicksal mit einem oft so spielt: Wenn sich ein Weg schließt, dann finden und öffnen sich in der Regel neue Wege, wenn mit offenen Augen durch das Leben geschritten wird.
    Das Leben ist schön!

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    1. Deinem Fazit kann ich nur zustimmen. ^^
      Habe mich gestern Abend erst wieder weichkochen lassen in dem 42 °C warmen Pool… Dann schnell ab ins Bett! Habe das Gefühl, dass man so besser schlafen kann. Wobei Eri sagt, dass das in Japan Allgemeinwissen ist und deshalb so gut wie jeder abends heiß badet.
      Ich hoffe du hast ein gutes Wochenende!

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      1. Nicht so viele wie Du 😀
        Bin schon froh, dass ich die Winterjacke fertig genäht bekommen habe, die ich iwann im Januar angefangen habe. Und ich habe mich durch den Wald genascht, da wir dieses Jahr reichlich Beeren haben.
        Genießen wir einfach was geht 🙂
        Gruß an den Yukon!

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  6. Liebe Luisa,
    endlich komme ich dazu zu schreiben und kann nur sagen …. mega, was Du alles so machst 🙂 !!

    Finde ich super, dass Du eine Sache nach der anderen von Deiner „to do“ Liste abhakst, gerade immer so, wie es fuer Dich richtig ist, denn nur so ist man dann auch wirklich bei der Sache.

    Lese total gern, was Du so machst, denn, ich lerne auch immer wieder was dazu …packrafting … hatte ich noch nie von gehoert, sieht aber nach viel Spass aus!!

    Ansonsten, bleib tapfer und lass Dich nicht unterkriegen, hoere weiterhin auf Dein Bauchgefuehl und geniesse das Leben 🙂

    Ganz liebe Gruesse von unten rechts
    ela

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    1. Liebe ela,

      Derzeit bin ich im Bauwahn gefangen – wie ihr schon seit mehreren Jahren. 😅
      Aber da geht es übermorgen erstmal langsamer weiter, zwecks Besuch. Da freue ich mich schon drauf!

      Ich hoffe es geht dir auch gut und du kannst deine neue Schlaf- und Lebensqualität so richtig auskosten!

      Liebe Grüße von oben links,
      Luisa

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