Der Lauf

Schliesslich war es soweit, der Tag meines Laufes.

Da 2020 der Sommer im Yukon ausgefallen ist, war es mit 27 °C der heisseste Tag in zwei Jahren. Dafuer konnte niemand trainieren, man musste es einfach so hinnehmen.

Am Vortag des Laufes hiess es Startnummern abholen und zwei Haftungsausschluesse unterzeichnen. Anschliessend versuchen zu schlafen.

Tyrel’s Wecker klingelt. Sein Startschuss ist um 6 Uhr morgens, da er den ersten Teil des Laufes uebernimmt. Ich raufe mir die Haare, waehrend er schliesslich um 5:38 Uhr das Haus verlaesst und noch ne ganze Ecke zu fahren hat. Aber auch nach 6 Uhr bekomme ich weder Nachricht noch Anruf von ihm, daher gehe ich davon aus, dass er gerade noch rechtzeitig angekommen ist.

An Schlaf ist fuer mich nicht mehr zu denken. Ich mache langsam, esse mein Standardfruehstueck, das mir noch nie quer im Magen lag: Haferflocken, gefrorene Heidelbeeren, Mandelmuss, Konfituere, 85 %ige Schokolade, gehobelte Mandeln, Apfel, heisses Wasser. Eigentlich gehoert noch kaltgepresstes Oel dazu, aber darauf verzichte ich heute. Seit dem Aufwachen trinke ich Wasser mit Elektrolyttabletten. Bei 27 °C werde ich bestimmt viel schwitzen.

Ich kontrolliere nochmal, ob ich auch alle vorgeschriebenen Gepaeckstuecke mitfuehre und packe mir grosszuegig Essen ein. Die 1,5 Liter Wasser, die ich mitfuehre, enthalten auch Elektrolyte.

Ab ins Auto, zum Staffelwechselpunkt.

Mein Handy klingelt, es ist Tyrel. Er musste aus dem Rennen ausscheiden. Nach dem ersten halsbrecherischen Anstieg ging es nach Kilometer 17 genauso steil wieder bergab. Da entschieden sich seine Beine, den Dienst zu verweigern und nicht mehr mit dem Krampfen aufzuhoeren. Tyrel hievte sich zurueck bergauf zur letzten Verpflegungsstation und wartete auf den Ruecktransport zum Staffelwechselpunkt.

Ich verspuere ein bisschen Genugtuung und Erleichterung. Erleichterung, weil ich meinen Teil noch laufen kann, aber ausserhalb der Wertung und ausserhalb jeglichen Drucks. Genugtuung, weil Tyrel den Lauf nicht richtig ernst nahm und jetzt die Quittung dafuer bekam. Ja, er ist vom Typen her sehr sportlich. Aber wer fuer diese Art von Lauf nicht trainieren und auch waehrend des Laufs Kalorien aufnehmen moechte, der bekommt halt die Quittung dafuer. Trotzdem freue ich mich, dass es fuer ihn ein positives Erlebnis fuer ihn war und es Spass gemacht hat, obwohl er dem ganzen sehr skeptisch gegenueber stand.

Kurz nach 10 Uhr komme ich am Zielort an und schildere die Situation dem Veranstalter. Ja, ich kann meinen Teil noch laufen und ja, ich brauche nicht bis 13:30 h warten. Das ist die Zeit des Massenstarts fuer den zweiten Teil, fuer alle Teilnehmer, deren Staffelpartner es nicht rechtzeitig ins Ziel geschafft hat. Um 11:30 h wuerde eine Laeuferin den zweiten Teil alleine starten, da ihr Staffelpartner krankheitsbedingt den ersten Teil nicht antreten konnte. Bis dahin klatsche ich den eintrudelnden Laeufern Beifall.

Ich, Startnummer 164, vor dem Start.

Gegen 11 Uhr verschwinde ich zum Pinkeln ins Gebuesch und kurz darauf trifft Tyrel staksenderweise ein. Leider hat er seinen Zeitstab, mit dem bei jeder Verpflegungsstation die Zeit festgehalten wird, einem Helfer gegeben, der nicht wieder auftaucht. Um 11:15 h bekomme ich das Okay, dass ich auch ohne Zeitstab starten darf, ist ja eh ausserhalb der Wertung. Die partnerlose Laeuferin steht schon bereit. Ob wir schon jetzt starten wollen? Na klar!

Schnell druecke ich Tyrel meine Wasserflasche in den Hand und einen Kuss auf die Lippen trotz seiner Abneigung gegenueber oeffentlichem Zurschaustellen von Liebkosungen, starte die Strecke auf meiner GPS Uhr und duese los.

Ich auf den ersten Schritten des Laufes.
Los geht’s fuer mich mit unerwartetem Elan.

Die ersten 10 Kilometer sind mal steil, mal eben, mal schlammig, aber laufbar. Mir geht es prima, ich kann kaum fassen, dass ich endlich das Rennen laufe, fuer das ich mich im Dezember 2019 eingeschrieben habe! Der erste Teilabschnitt endet mit einer Flussdurchquerung, die Abkuehlung ist wirklich noetig. Auch meine Kopfbedeckung tunke ich in das kuehle Schmelzwasser. Ein Fotograf faengt mich mit seiner grossen Linse ein, ich sehe sein oder ihr Gesicht gar nicht.

Nach der Fluessquerung faellt mir ein, dass ich eigentlich eine Verpflegungsstation davor erwartet hatte aber keine gesehen habe. Sollte ich zurueck gehen? Nein, ich habe noch ausreichend zu essen und trinken.

Anschliessend geht es bergauf, bergauf, bergauf, bis ich mich oberhalb der Baumgrenze auf meinem lieben Hochplateau wiederfinde.

Mein Weg zwischen Weidenbueschen, im Hintergrund Berspitzen.

Ich liebe diese Gegend, trotz der Anstrengung strahle ich weiterhin.

Strahlefrau auf Hochplateau.

Trotz der schoenen Aussicht ist es unglaublich heiss ohne Schatten, der Anstieg zieht sich ewig und ich laufe in einer Wolke Muecken und auch Kriebelmuecken, den black flies. Der Temperatursensor meiner Uhr zeigt auf dieser Strecke 37 °C an. Ich mache langsam, teile mit Kraefte und Wasser ein und schiesse dann und wann ein Bild.

Alpine Seen und schneebefleckte Berge.
Die Erschoepfung manifestiert sich in meinen zweifelnden Augenbrauen.

Schliesslich laufe ich ohne Weg in der hochalpinen Landschaft. Zum Glueck ueberholen mich hier relativ viele Laeufer, die den Weg besser kennen als ich. Die pinken oder orangenen Faehnchen der Wegmarkierung sind nicht immer einfach zu erkennen.

Pinkes Faehnchen im Vordergrund, schnellerer Laeufer im Hintergrund.

Endlich, endlich ist der erste Berg ueberwunden und es geht bergab ueber einen beliebten Pferde- und Wanderweg. Leider bin ich nicht allzu trittsicher auf diesem steilen, ausgewaschenen, steinigen Weg und auch viel zu ueberhitzt. Ich konzentriere mich so gut es geht und laufe so schnell es eben geht, was immer noch ziemlich langsam ist.

Am Ende des Abstieges endlich – die Verpflegungsstation. Eine liebe Helferin bittet mich, meine Kappe abzunehmen, damit sie mir eiskaltes Wasser auf den Kopf schuetten kann. Mein Gehirn zieht sich zusammen, das war wirklich noetig. Eine andere Frau fragt mich, ob sie mir eine Banane oder Mandarine schaelen soll. Ich starre sie nur wortlos an und bemuehe mich, meine Wasserflaschen auffuellen zu lassen, Elektrolyttabletten reinzuschmeissen, sie leer zu trinken und wieder aufzufuellen. Am Ende verlasse ich die Station mit zwei Flaschen Wasser/Elektrolyt und einer Flasche zuckrigem Sportgetraenk, sowie einer Banane. Ungeschaelt.

Mir ist ziemlich schlecht, daher gehe ich einfach einen Schritt nach dem anderen. Ein Mitlaeufer bei der Verpflegungsstation musste sich in einen Klappstuhl setzen und ausruhen, seine Beine haben sehr gekrampft. Meine Beine sind noch relativ beschwerdefrei und dass, obwohl meine Zehen heute morgen Zuhause noch, voellig untypisch, gekrampft haben.

Einen Schritt nach dem anderen, vorbei an Badegaesten und Familien am See. Einige jubeln mir zu. Eine junge Mutter fragt, wie es mir geht. „Mir ist speiuebel!“ Sie raet mir, meine Kappe doch nochmal in den See zu tunken, dem Rat folge ich. Obwohl die Schotterstrasse breit ist und nur leicht bergauf geht, gehe ich schnell anstatt zu laufen. Ich kenne das kommende Teilstueck und das ist haarstraeubend steil bergauf! Vor dem Anstieg erhalte ich die Moeglichkeit, mich mit Insektenspray einzunebeln. Eigentlich bin ich in der Hinsicht relativ unempfindlich, doch der fehlende Wind treibt einen in den Wahnsinn. Alle paar Sekunden fliegt mir eine Kriebelmuecke ins Ohr oder setzt zum Kamikazeflug in meine Atemwege an. Das Insektenspray klebt an meiner Haut, aber haelt die weniger mutigen Exemplare auf ein paar Zentimeter Abstand.

Es geht bergauf. So steil, dass ich dankbar bin, wenn ich mal wieder ueberholt werde. So muss ich mir auf dem schmalen Weg eine Moeglichkeit suchen, sicher Platz zu machen und dann zu warten, bis ich ueberholt bin. Dann wird es so steil, dass ich auch ohne Ueberholer Halt machen muss zum Verschnaufen. Nichts geht mehr. Aber die Aussicht auf den See, dessen Wasser laengst wieder aus meiner Kappe verdampft ist, die ist schoen.

Verschnaufpause mit Seeblick.

An mancher Stelle muss ich auf allen Vieren klettern um voranzukommen. Ein Schritt nach dem anderen, ein Handgriff nach dem anderen.

Steilwand und gleichzeitig mein Weg.

Fuer diesen Kilometer Anstieg brauche ich 35 Minuten!

Irgendwann flacht die Strecke ab, verlaeuft aber wieder auf unwegsamen Bergruecken. Langsam kennt man den Drill.

Aussicht auf Whitehorse

Die kommende Verpflegungsstation wird beschallt mit 80er Musik und bedient von zwei gut gelaunten Frauen im Bikini. Endlich kann ich meine Bananenschale loswerden, die ich den ganzen Anstieg hochgetragen habe und frage freundlich danach, ob mir eine Mandarine gepellt werden kann. „Natuerlich!“

Die schlimmsten Anstiege liegen hinter mir, doch vor dem Abstieg heisst es erstmal eine Runde auf einem Bergkamm drehen. Meine Zehen krampfen bei jedem Schritt und versuchen sich zu kruemmen. Ich bin fertig mit der Welt und alles tut weh. Laufen geht beim besten Willen nicht. Also gehe ich schnell. Es liegen noch 27 Kilometer vor mir. Wie ich die bewaeltigen soll, keine Ahnung! Meine schlaue Uhr zeigt mir an, dass ich wahrscheinlich gegen 22:40 Uhr ins Ziel komme. Aber um 21 Uhr ist Ende der Veranstaltung!

Nicht denken, gehen.

Bergkamm mit erkennbarem Weg!
Einfach weiter gehen, die Landschaft ist bezaubernd genug.

Eine Oase und Ueberbleibsel des schneereichen Winters – auf der Nordseite des Bergkamms trotzt eine meterhohe Schneebank den sommerlichen Temperaturen. Ich stopfe so viel ich kann in meine Kappe und reibe meine Arme ein, dann geht es weiter.

Schneebank auf dem Weg.

Die Schlaufe ist gelaufen, ich fuelle meinen Wasservorrat bei den Bikinifrauen auf. Mittlerweile sind sie bei den 90ern angekommen, die Spice Girls plaerren aus den Laufsprechern. Weiter geht’s.

Es geht eine Weile auf einer losen Schotterstrasse bergab. Der Schotter ist zu lose fuer mich zum Laufen und selbst wenn es sich um Ashalt handeln wuerde, meine Zehen krampfen so sehr, dass ich mir fast eine Bergaufstrecke wuensche. Dann wandelt es sich zur Grasebene, sehr gut.

Das Laecheln sitzt nicht mehr so recht, doch ich bewege mich noch vorwaerts.

Ein Blick auf das Hoehenprofil der Strecke in meiner Uhr zeigt, dass der wirkliche Abstieg bevorsteht.

Der wirkliche Abstieg kommt und er ist grauenhaft. Schlammig, wurzelig, ausgewaschen, steil, direkt am Abhang. Nicht nur meine Zehen krampfen – alle Beinmuskeln stimmen in die Krampfsymphonie ein. Meine Fuesse werden wund, denn sie muessen mein Koerpergewicht immer und immer wieder gegen die Schwerkraft stemmen in nassen, schlammigen Schuhen und Socken.

Stehenbleiben ist keine Option. Wer soll mich hier denn runtertragen? Schritt fuer Schritt, Krampf fuer Krampf geht es weiter. Fotos mache ich keine, denn meine Konzentration ist zu 100% gefordert.

So geht es weiter und weiter, ich weiss nicht wie lange. Alles verschwimmt, es gibt keinen Start und kein Ziel mehr, keine Gruende. Es gibt einzig und allein den naechsten Schritt.

Dann wird der Weg wieder breiter und flacher, dafuer aber moorig.

Schlamm und Wasser, da bleibt kein Fuss trocken.

Nur noch ein paar Kilometer zur naechsten und auch letzten Verpflegungsstation, da wird der Weg wieder zu einer steilen Mountainbikestrecke. Ploetzlich stehe ich vor einem senkrechten Abfall, ca. anderthalb Meter tief.

„ERNSTHAFT?!“, rufe ich in den Wald hinein. Ich suche mir eine Stelle am Rand, damit kein Mountainbike in mich reinbrettert und rutsche auf meinem Hintern hinab. Die Strecke geht so froehlich weiter, bis sie auf eine breite Schotterstrasse muendet.

Dies waere jetzt echt laufbar, aber meine Beine haben laengst aufgegeben. Gehen klappt, also gehe ich. Meine Uhr hat ihre Meinung bezueglich meiner Ankunftszeit geaendert. Wenn ich stramm weiterwandere, koennte ich gegen 20:40 Uhr ins Ziel kommen – 20 Minuten vor Zielschluss!!!

Zwei junge Frauen stehen am Rand der Schotterstrasse und halten ein Schild hoch. Sie sind mit ihren Mountainbikes hier her gefahren um uns Laeufer anzufeuern. Bald erkenne ich auch die Aufschrift des Schildes: Kilometer 69 der Gesamtstrecke! Ich muss lachen.

Schliesslich erreiche ich die letzte Verpflegungsstation. Die freiwilligen Helfer rufen mir zu, wie toll ich aussehe. Dabei fuehle ich, wie mich der Mut laengst verlassen habe, ich stinke und verschlammt bin. Man klatscht mir einen Gefrierbeutel mit Eis in den Nacken, fuellt meine Wasserflaschen nach Wunsch auf (zweimal Wasser mit Elektrolyten, einmal Gatorade), ich bediene mich an Wassermelone, greife mir Mueslibaellchen, Tuetchen mit Gummikram und schaele mir eine Banane. Die Schale lasse ich da. Man reicht mir ein Eis am Stiel und ich ziehe weiter.

Ich kann zwar nicht mehr, aber es waere doch wirklich witzlos, 10 Kilometer vor dem Ziel aufzugeben, nur weil man nicht mehr kann. Ich konnte schon vor 20 Kilometern nicht mehr! Ausserdem wuerde es bestimmt laenger dauern bis ich Zuhause bin, wenn ich hier bleibe. Also weiter, einfach weiter. Der Eisbeutel klebt noch im Nacken, ich disponiere ihn unter meine Muetze, damit er nicht runterfaellt.

Eisbeutel unter der Kappe, Speiseeis im Mund.

Irgendwann zwischen Kilometer 36 und 37 muss ich pinkeln. Das erste Mal seit Beginn des Laufs. Gutes Zeichen, ich bin gerade nicht dehydriert. Aber wie soll ich das anstellen im lichten Wald und mit meinen Beinen im derzeitigen Zustand?

Ich schaue mich um – niemand in Sichtweite. Ich schaffe es einen Meter neben den Weg, ziehe meine Hose runter, kralle mich an einem Baumstamm fest und erlaube mir, in eine 90 ° Hocke zu gehen. Jetzt laufen lassen statt zu laufen, willkommene Abwechslung! Und dann die Schwierigkeit – wieder hochkommen. Ich stemme, ziehe und schreie, bis ich wieder stehe. Dann geht es weiter, einfach weiter.

Die letzten 8,5 Kilometer vergehen nicht. Zum ersten Mal seit dem ersten Anstieg waer der Weg wieder laufbar fuer mich, doch ich pfeife aus dem letzten Loch. Die Uhr zeigt weiterhin 8,5 verbleibende Kilometer an und gefuehlt vergehen Stunden. Ich muss mir etwas anderes anzeigen lassen, sonst werde ich wahnsinnig. Die Navigation! Die zeigt mir an, dass ich in 1,65 Kilometern links abbiegen muss. Und dann in 1,2 Kilometern rechts. In kleinen Schritten geht es voran. Doch langsam verliere ich die Fassung.

Ich, am Ende der Bereifung angekommen.

Beine ausreichend anheben, um nicht ueber die Wurzeln zu stolpern. Bisschen bergauf, bisschen bergab, egal, einfach weiter. Wenn du stehen bleibst, dauert es laenger, bis du Zuhause bist, als wenn du einfach weiter gehst. Guck mal, der Weg ist doch schoen. So wie du eigentlich gerne laeufst.

Schmaler Waldweg, so wie ich ihn gern mag.

Und stell dir erstmal vor, wie es sich anfuehlen wird, wenn du die Bruecke siehst, die die letzten paar Hundert Meter bis zum Ziel ankuendigt.

Jedes Mal, wenn ich mir die Bruecke vorstelle, schiessen mir Traenen in die Augen. Weiter, weiter, fuer dich, fuer deine Freunde, fuer alle, die du lieb hast und die nicht mehr laufen koennen, fuer alle, die dir Glueck gewuenscht haben und an dich denken.

Irgendwann ended der schmale Weg, jetzt laufe ich auf einem weiten Weg, der im Winter von Langlaufskifahrern genutzt wird. Ich weiss, jetzt ist es wirklich nicht mehr weit. Ein paar junge, kraeftige Kerle spielen Diskgolf und gruessen. Einer fragt mich, wie lange ich schon gehe. „In etwa die letzten 27 Kilometer.“ „Heilige Scheisse, so ne Strecke wuerde ich mich nur tragen lassen!“

Auf den letzten Metern vor der Bruecke laeuft eine Frau mit tiefer Stimme und taetowierten Beinen an mir vorbei. ICH KANN DIE BRUECKE SEHEN und fange an zu schluchzen und zu heulen.

Ein Veranstalter steht mit Sombrero auf der Bruecke, feuert uns an und gibt unsere Startnummern per SMS an die Leute im Ziel weiter. Auf dem letzten Anstieg geht die Frau nur ein paar Meter vor mir.

Dann ruft uns der Veranstalter zu, dass wir ins Ziel einlaufen sollten.

Fuer mich ganz klar, dass das nicht geht und schon seit 27 Kilometern nicht mehr drin ist.

Doch die taetowierten Beine vor mir fangen wieder an zu laufen und die tiefe Stimme ruft mir zu: „Komm schon Maedchen, lauf – du packst das!“

Mein Koerper stellt die Laufbewegung nach.

Nein, er LAEUFT!

Ich kann es nicht glauben, da ist das Ziel und ich laufe, alle jubeln, ich komme immer naeher, Tyrel ist auch da!!

Mein Zieleinlauf. Laufend.
Ich erklaere den Helfern, dass ich keinen Zeitstab habe.

Dann hab ich es geschafft. Ich bin im Ziel. Ich bin fassungslos, weiss nicht, wie ich diese wahnsinnige Strecke habe zuende bringen koennen. Und ich bin stolz und dankbar, dass mein lieber Koerper das einfach so mitgemacht hat.

Ich, angekommen.

Und so war der Lauf in Zahlen:

  • Laenge: 44,24 km
  • Hoehenmeter bergauf: 1261 m
  • Hoehenmeter bergab: 1479 m
  • Zeit: 9 h 24 min 35 sec
  • Durchschnittstemperatur: 29,8 °C
  • Durchschnittliche Herzfrequenz: 173 Schlaege pro Minute
  • Verbrauchte Kalorien: 4730 kcal
  • Anzahl der ueberholenden Laeufer: Unzaehlig
  • Anzahl der ueberholten Laeufer: Null

Habe ich ein Fazit? Ich weiss es gar nicht so recht.

Aber ich weiss: Ich wirklich froh um diese Erfahrung. Es hat mir in der Praxis aufgezeigt, was es heisst Mensch zu sein und was man leisten kann, wenn man wirklich will.

Danke fuers Mitfiebern! 🙂

67 Kommentare

  1. Luisa, Du Irre 🙂

    Wollte eigentlich gerade ins Bett gehen und da hab ich gesehen, dass Du gepostet hast und da war klar, dass das Prioritaet hat!

    Ich bin sprachlos vor stolz auf Dich und das was Du da geleistet hast!!!!!
    Unfassbar, dass Du und Dein Geist, Deinem Koerper diese Leistung abverlangen konntest!

    Nach den vielen Monaten der Vorbereitung und der Disziplin, die Du Dir abverlangt hast, sei Dir der hart erarbeitete Erfolg von ganzem Herzen gegoennt 🙂

    Und zu Tyrel … nee, da sag ick nuetscht zu … dat is Dein Tach und nur Deine Leistung zaehlt.

    Ich freue wahnsinng fuer Dich und da hast Du Dir wirklich etwas geschaffen und geleistet, was nur Du selbst in aller Bandbreite verstehen kannst. Und hast fuer Dich selbst etwas geleistet, dass Dir niemand nehmen kann und Dir hoffentlich in Momenten, wo Dir mal Selbstzweifel kommen, dann Kraft und Zuversicht in Dich und das, was Du Schaffen kannst, bringen wird!

    Herzlichen Glueckwunsch, ich hoffe, dass die koerperlichen Schmerzen inzwischen nur noch eine schwindende Erinnerung sind und alles was uebrig bleibt Glueck und Stolz in Dir ausloest!

    Alles, alles Liebe von unten rechts
    ela

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    1. Hi ela,

      Vielen Dank für deine lieben Worte! 😊

      Die Muskeln zwicken noch und sind steif, aber ehrlich gesagt hätte ich es schlimmer erwartet, nachdem ich mich so verausgabt habe. Heute war schon wieder eine langsame Runde spazieren mit Arma drin, gestern ging nur humpeln.

      Wie läuft es bei dir und deinem neuen Mitbewohner? Es ist schon mal ein gutes Zeichen, dass du noch eine Schlafenzeit hast und nicht die ganze Nacht wachgehalten wirst. 😉

      Liebe Grüße von oben links,
      Luisa

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    1. Hallo und vielen lieben Dank fürs Mitfiebern!
      Wie genau ich das geschafft habe, kann ich noch nicht mal sagen… Vermutlich hat das Weiteratmen und -gehen schon ausgereicht. 😉
      Erholen fällt mir leichter als Laufen, von daher absolviere ich derzeit die Kür. 😊
      Alles Liebe aus dem Yukon nach Hamburg,
      Luisa

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  2. Toll!!!! Gratuliere! Wow!!!
    Danke auch für die ausführliche Schilderung, ich habe jedes Wort aufgesogen.
    Das ist schon eine echte Strecke, die Du da hingelegt hast – und das bei ungnädigen und ungewohnten Temperaturen.
    Ich habe vor acht Jahren den Marathon auf dem Rennsteig absolviert – ein Katzensprung im Vergleich zu dem, was Du gemacht hast. Echt – ich ziehe den Hut vor Dir und freue mich mit Dir, dass Du es geschafft hast.
    Liebe Grüße aus Berlin
    Ines

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  3. Ja auch von mir eine Gratulation!
    Mein Ding wäre das absolut nicht, aber schon beeindruckend, wie du dir dein langfristiges Ziel gesetzt hast und auch erfolgreich umgesetzt hast.
    Welches Ziel folgt als nächstes? 😉

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    1. Dankeschoen! ^^
      Ein naechstes Ziel habe ich mir bewusst noch nicht gesetzt. Immer nur auf etwas hinzuarbeiten kann auf Dauer auch nicht gut sein. Irgendwann werde ich schon wieder auf was stossen und das unbedingt durchziehen wollen – wenn es soweit ist, sag ich Bescheid! 🙂

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  4. Und da verlieren wir bei der EM und Dein Post kommt und zieht mich wieder hoch. Die Spieler können sich mal direkt von Dir ein Bespiel nehmen – wie man kämpft, nicht hadert, weiter macht und das glaubt, was man kann. Ganz toll, musste viel an meiner Bergwanderungen denken, vor allem weil ich diese modrigen Wege auch immer gehasst habe. Tolles Tempo, jetzt erholen und die warmen Tage geniessen. Denke morgen an Dich, wenn ich zum Dornbusch laufe, auf Hiddensee, alles Gute, Jac

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    1. Hi Jac,
      danke fuer deine lieben Worte! 🙂
      Die EM ist komplett an mir vorbeigezogen. Aber fussballverrueckt war ich eh noch nie – und mit Eishockey werde ich hier auch nicht warm. Aber so hat jeder seins und wir laufen halt ueber Berge. 🙂
      Alles Liebe und Gruess mir Hiddensee unbekannterweise,
      Luisa

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  5. WOW!!! Respekt Luisa! Ich wäre schon nach den ersten paar hundert Metern wahrscheinlich kollabiert, Laufen ist ja so gar nicht meins, haha! Hut ab vor dieser Leistung. Die Landschaft sieht auch wirklich traumhaft aus 🙂

    Liebe Grüße!

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    1. Dankeschoen Manja. 🙂
      Ehrlich gesagt konnte ich mich auch nie mit Laufen anfreunden, habe es dann aber einfach gemacht. Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich angefangen mit 60 Sekunden Joggen am Stueck. Mehr war absolut nicht drin.
      Das „Gute“ an der Strecke war ja, dass man auf vielen Abschnitten gar nicht laufen konnte, es war einfach zu unwegsam. Also auch fuer Nichtlaeufer geeignet. ;D

      Liebe Gruesse aus Kanada. 🙂

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  6. Respekt meine Liebe. Wahnsinn!!
    Gratulation für dein Durchhaltevermögen und Kämpfergeist 💐
    Du kannst ja sowas von Stolz auf Dich sein. Und den Bericht hast Du so gut geschrieben, es liest sich fast als würde man selbst mitlaufen 😁
    Wir sind letztens so zwischen 6-9km durch eine „Schlucht“ gewandert, aufwärts und abwärts, wir waren schon richtig stolz auf uns, Berg hoch waren meine Beine auch so schwer am Ende, aber du übertrifft ja alle.
    Und hast du dich schon für den nächsten Marathon eingeschrieben? 💪😉

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    1. Dankeschoen fuers Mitlesen und virtuelle Mitlaufen, rosabluete! 🙂
      Ich finde wer es schafft rauszugehen, sich zu bewegen und seine Komfortzone zu verlassen, der kann stolz auf sich sein. Egal, ob das 100 Meter oder 100 Kilometer sind. Und da kann man auch zurecht stolz auf sich sein. 🙂
      Nein, bislang habe ich keine weiteren Laufplaene. Ich habe jetzt so lange auf diesen Lauf hingearbeitet, davor war es das Tiny House und davor im Job ankommen und davor die Auswanderung und davor das berufsbegleitende Studium… Ich moechte mir gerne etwas Leerlauf goennen. Das naechste haarstraeubende Ziel kommt schon von allein. 😉

      Liebe Gruesse aus dem Yukon,
      Luisa

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  7. Wahnsinn. Das du das gepackt hast. Einfach toll. Danke auch fürs hautnahe Mitnehmen. Habe deinen Bericht nur so verschlungen und fühle mich gerade selbst ganz außer Atem. Herzlichen Glückwunsch zu dieser grandiosen Leistung.

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  8. Hui, liebe Luisa, bei Deinen emotionalen Schlußzeilen habe ich wirklich Pippi in den Augen!

    Dabei hatte ich schon vor den Lauf an Dich gedacht, da selbst hier in Deutschland von den hohen Temperaturen in Nordamerika berichtet wurde. Hitze ist für mich beim Laufen das Schlimmste.

    Du hast es gepackt, auf dieser wahnsinnig anspruchsvollen Strecke.

    Ich kann auf die vielen Details gar nicht eingehen, sondern Dir nur gratulieren zu Deiner Leistung und Deinem zähen Durchhaltewillen. Erhole Dich gut, Laß das Erlebte sacken, das nimmt Dir niemand mehr.

    Toll!

    Ganz liebe Grüße und einen Respektskniefall aus dem Nordwesten in den Nordwesten
    Voilker

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    1. Lieber Volker,

      Ganz herzlichen Dank fürs Mitfiebern und Mitfühlen! Ich habe während des Laufs mehrmals an dich gedacht. Jedes Mal, wenn sich das „Nie wieder“ Mantra einstellen wollte, konnte ich es erfolgreich auf dem Weg zurücklassen und einfach weiterziehen. 😊

      Hier im Yukon sind wir zum Glück von dieser wahnsinnig Hitze in British Columbia bislang verschont. Ein paar knackige Sommertage gehören hier eigentlich dazu und ich kann sie ausnahmsweise tolerieren. Denn ein paar Wochen unter -40 °C sind in nem halben Jahr wieder garantiert. Daher jammere ich nur leicht und bewege mich nicht… normalerweise. 😄

      Heiße Grüße aus dem hohen Norden in den hohen Norden,
      Luisa

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    1. Liebe Anja,

      Ganz herzlichen Dank für dein Mitfiebern und -leiden! Ich hoffe, du kannst dich den Rest des Tages gut ausruhen. 😎 Ich mach mit!!
      Alles Liebe,
      Luisa

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  9. Packender Bericht. Da ist mir glatt das Mittagessen kalt geworden…
    Irre Leistung. Superluisa!
    Ganz coole Hose.
    Ein Freund von mir läuft dieses Wochenende den Stubeier Ultratrail….
    Und jetzt darfst du die ganze Woche alles in dich hineinstopfen. Und die nächste auch noch… 🧀🍮🍰🍪🍩🦐🍝🥚🌮🍕🍟🥩🍖🥞🥑🍇🧀🥖

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    1. Das ist wohl das beste Kompliment, das man bekommen kann… vor lauter Mitfieberei das Essen kalt werden lassen! ❤
      Ganz viele Grüße und viel Spaß an deinen Ultrafreund!!!
      PS: Mit dem Reinstopfen hatte ich noch nie ein Problem. 😄

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  10. Was für eine Tortur bei der Hitze! 😮
    Da schaue ich ein paar Tage mal nicht nach, und schon verpasse ich fast Deinen Bericht.
    Einfach der Wahnsinn, dass Du durchgehalten hast. Mir reicht ja schon die Hunderunde bei solchen Temperaturen. Dabei eventuell noch rennen? Nein, da bin ich nicht für gemacht.

    Ich gratuliere Dir von Herzen, dass Du Dich diesem Wettkampf (und damit dem inneren Schweinehund) gestellt und durchgehalten hast. Zu wissen, dass man mehr Kraft in sich hat, als man vermutet, hilft durch so manche Schwierigkeit hinweg.
    Und falls mir mal wieder mit „Yukon? Alaska? Da ist es doch kalt!“ kommt, den schicke ich einfach auf diesen Beitrag hier 😉

    Fühle Dich gedrückt!
    Gabi

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    1. Hallo Gabi,

      Keine Sorge, der Beitrag läuft nicht weg. 🙂
      Eigentlich schmelze ich bei Temperaturen über 25 Grad schon beim Nichtstun. Aber ich muss sagen, seit dem Lauf kann ich die Hitze viel besser ab! Jetzt kann es ruhig heiß sein – solange ich keine Berge hochlaufen muss, macht mir das nichts mehr aus!

      Alles Liebe aus dem Yukon,
      Luisa

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      1. Dann ist ja gut 😀
        Es soll nämlich, laut meinem favorisiertem Wettermann, nochmal richtig heiß bei Euch werden. Ich dagegen bin froh, dass ich auf einem Berg wohne. Dann kann das viele Wasser, was gerade runter kommt, nämlich ablaufen.
        Achte auf Dich!
        LG Gabi

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      2. Genau, morgen soll es nochmal richtig heiß werden und dann hoffentlich bald wieder unter 20 Grad. Hab ich erwähnt, dass wir unser Häuschen so gebaut haben, dass es möchtest viel Wärme speichert, für die kalten Winter? 😅

        Übersteh die Regenzeit bei euch gut! 🤗

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  11. Muss ich noch mal erwähnen, dass du bekloppt bist? Bei so einer heftigen Leistung wird es bestimmt immer schwerer ein nächstes Ziel zu finden… Ich musste während des ganzen Lesens an den die alte Lulu die sich bei Hitze am liebsten gar nicht bewegt hat denken. Aber trotzdem ist es wie immer: wenn dann extrem!
    Gratuliere!!!

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    1. Ich muss sagen, dass ich vor dem Lauf immer noch die gleiche Hitzeempfindung hatte wie früher.
      Hitze = Meckern und nicht bewegen.
      Aber jetzt nach dem Lauf macht es mir irgendwie nicht mehr viel aus, auch Sachen in der Hitze zu unternehmen. Habe wohl einen anderen Referenzpunkt. ^^ In der Hinsicht hat sich der Lauf auf jeden Fall gelohnt!!

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  12. Wow, absolut cool und beeindruckend! … So wie du es hier geschrieben hast, mit den Bildern dazu, ist es fast so, als wenn man selbst mit dir dabei gewesen wäre. Herzlichen Dank fürs Teilen und „Mitnehmen“. 🙂

    Von der Landschaft bei dir bin ich ja nach wie vor sehr begeistert. Die Streckenlänge ist Hammer, aber dafür sieht sie toll aus und ist alles andere als langweilig. Die Trampelpfade im Wald liebe ich auch zum Laufen. Gibt es hier leider kaum und wenn dann nur auf kurzen Abschnitten.

    Da es hier in Deutschland mittlerweile 0:20 Uhr ist, sage ich erst mal Gute Nacht und bis irgendwann. 🙂

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    1. Hallo und lieben Dank fuer deine Worte! 🙂
      Sag unbedingt Bescheid, falls es dich mal in meine Richtung verschlaegt. Dann gehen wir gemeinsam laufen oder wandern, wenn du magst.

      Auch das naechtliche Aufbleiben waere im Sommer durch das nicht endende Tageslicht legitim. Und im Winter auch, immerhin will man die Chance auf Nordlichter nicht verpassen! 😀

      Viele Gruesse aus dem Yukon,
      Luisa

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      1. Falls es mich mal eines Tages nach Kanada verschlagen sollte, würde ich mich auf jeden fall bei dir melden. 🙂

        Viele Grüße aus dem gerade herbstlichen Deutschland, NRW. 🙂

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  13. Liebe Luisa,
    ich bin tief beeindruckt. Sowohl von deinem Mut, diese anspruchsvolle Strecke anzugehen, als auch von deiner unermüdlichen Willenskraft, diesen schwierigen Lauf trotz aller Widrigkeiten bis zum Zieleinlauf durchzuhalten.
    Ich bin sicher, dass dieses unbeschreiblche Gefühl, nicht aufgegeben zu haben und über deine bisherigen Grenzen gegangen zu sein, dich nun dein ganzes Leben lang begleiten wird.
    Ich gratuliere dir!
    Hier noch ein Zitat für dich:
    „Wo deine Grenzen sind, soll deine Tatkraft unermüdlich in ihrem Ansturm sein.“
    Gerdt von Bassewitz (1878 – 1923)
    Alles Liebe und Gute wünscht dir Rosie

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    1. Hallo Rosie,
      ganz lieben Dank fuer deine Worte, sie haben mich sehr beruehrt! 🙂
      Du hast recht, dieser Lauf hat wirklich etwas in mir bewegt. Wann ist man sonst schon in der Situation, dass man keinen Schritt mehr laufen kann, aber noch 27 km vor einem liegen und man die Strecke tatsaechlich zuende bringt!
      Darauf folgt Gruebeln: Wo sind meine Grenzen in sonstigen Lebensbereichen? Sind diese Grenzen sinnvoll und schuetzend, oder unnoetig eng gesetzt aus einer Angst heraus?
      Jedenfalls bin ich froh und dankbar, mich an etwas heranzutrauen, was weit ausserhalb meiner Komfortzone lag plus mit einem positiven Erlebnis abzuschliessen.
      Herzliche Gruesse aus dem Yukon und alles Liebe,
      Luisa

      Gefällt 1 Person

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