Zufahrt

Mittlerweile bin ich richtig in meinem neuen Alltag angekommen.

Lange Arbeitstage, dazu Erledigungen in der Stadt, Fahrtzeiten und zuhause dann kochen, essen und schlafen. Das Wochenende dient zur Entspannung, Wanderungen stehen auf der Agenda und das Geniessen der Natur.

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Ein Krokus steht im Walde ganz still und stumm.

Es faellt mir schwer, regelmaessig Zeit zu finden um Emails zu schreiben und zu bloggen. Draussen ist Sommer und ich habe das Gefuehl, schon durch die Arbeit genug Zeit vorm Computer zu verbringen. Vielleicht versuche ich einfach mal, kleinere Beitraege und Emails zu verfassen und nicht immer etwas Allumfassendes auszuarbeiten.

Heute waren wir beim Woodlot. Im Dezember sperrte die Forstbehoerde leider das Gebiet, da die Zufahrtstrasse unter einer meterdicken Schicht Eis vergraben war. Aus dem Hang neben der Strasse sprudelte auch bei -40 Grad noch ein kleines Rinnsal, das fuer den Trick sorgte. Da wir mittlerweile schon einige Tage um die 20 Grad hatten, fuhren wir vor Ort, um uns ein Bild von der Lage zu machen.

Der erste Abschnitt der Strasse machte noch einen guten Eindruck. Doch dann kamen wir zum Ort des Problems und es ist nach wie vor vorhanden. Fast einen Meter dick ist die Eisdecke auf der Strasse. Durch diesen Gletscher maendern einige Minifluesse voller Schmelzwasser.

Die Atmosphaere im abgebrannten Wald gefaellt mir nach wie vor unheimlich gut.

Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis wir wieder Holz machen koennen. Bis dahin warten hoffentlich noch einige Abenteuer auf uns. 🙂

Habt eine gute Woche und viele Gruesse aus dem Yukon!

18 Kommentare

    1. Hmm, mir gefällt es irgendwie. Die Bäume sind tot, aber sie spenden Lebensraum für viele Tiere. Und das viele Licht, das nicht mehr von den Kronen geschluckt wird, sorgt für dichten Wuchs an Büschen. Aber du hast recht, ein bisschen melancholisch ist es schon. 🙂
      Liebe Grüße zurück!
      Luisa

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    1. Hallo Claudia!
      Schön, dass du noch dabei bist obwohl ich ja länger nichts geschrieben habe. 🙂
      Liebe Grüße über den Atlantik!
      Lulu

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  1. Ich hatte mich gerade gestern gefragt, ob ich einen Deiner Beiträge verpasst habe! Schön wieder von Dir zu lesen, egal ob lang oder kurz! Trotzdem hoffe ich, dass Du bald mal wieder ausführlich über einen Jagdausflug schreibst!

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    1. Hihi, die richtige Jagdsaison steht erst im Herbst an. Zur Zeit können nur Bären gejagt werden aber die halten sich bislang tunlichst von uns fern… Falls wir etwas erlegen, wird ausführlich berichtet, versprochen. 🙂
      Liebe Grüße,
      Luisa

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    1. Dankeschön, Lydia!
      Das freut mich sehr zu hören. 🙂
      Ein bisschen komisch ist es schon, nach all dem Abenteuer so eingerichtet zu sein. Aber ich glaube irgendwie, dass das nächste Abenteuer schon um die Ecke auf mich wartet!
      Liebe Grüße,
      Luisa

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  2. Die toten Bäume erinnern mich an unsere Wandertour zwischen der Granetalsperre und dem Steinbruch in Wolfshagen. Die waren zwar nicht verbrannt, sondern vom Borkenkäfer befallen, aber die Ähnlichkeit ist da. Hab gerade gestern Fotos von unserer Pause an der Stempelstelle anguckt…

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    1. Stimmt, das war Ostern 2015 und überraschend schön da. 🙂
      ich denke in letzter Zeit häufig an unsere Wanderungen. Vielleicht, weil hier nicht mehr Winter ist und ich selbst wandere? Egal, Hauptsache Frauensolidarität!!!
      Liebe Grüße!

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      1. Wenn du das noch einmal ansprichst, muss ich wohl mal nach Hahnenklee fahren und nach dem speziellen Lippenstift suchen. Dann schicke ich ihn dir! Omg, die hat sich in unser Gedächtnis eingebrannt… Aber so ist das, wenn sie Frauen zusammenhalten!

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      2. Ich sollte einfach aufpassen, wessen Fahrrad ich im Bus mit anstrapse… Das schweißt einfach zu stark zusammen.

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  3. Moin Luisa,
    ein schöner Beitrag und sehr schöne Fotos. Für mich hat ein abgebrannter Wald etwas morbides, jedenfalls so lange wie der Anblick von toten Bäumen bestimmt wird und nicht von dem nachwachsenden neuen Leben.

    Genieße den kurzen Sommer im Yukon, bloggen kannst Du im langen Winter dann immer noch. 😉
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Schleswig-Holstein
    Jens

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    1. Hallo Jens,
      Da hast du recht, morbide ist genau der richtige Ausdruck!
      … Dann fürchte ich, ich hab hab einfach einen Hang zum morbiden ^^ Naja, gehört ja auch irgendwie dazu zum Leben.
      Liebe Grüße aus dem heute bewölkten Yukon,
      Luisa

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      1. Hallo Luisa,
        bei mir auf dem Grundstück werden tote Bäume zeitnah gefällt und zu Kaminholz verarbeitet.
        Wir mögen die negative Ausstrahlung von toten Bäumen nicht. Ist aber natürlich auch leichter zu erledigen, weil es immer mal nur ein oder zwei Bäume sind und nicht ein ganzer, abgebrannter Wald.
        Liebe Grüße
        Jens

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      2. Genau zu dem Zweck sind wir ja auch da:
        Feuerholz schlagen. 🙂
        man darf aber nicht alles Totholz umhauen. Einen gewissen Prozentsatz muss man stehen lassen, damit noch ausreichend Lebensraum für die Tierwelt vorhanden ist.
        Viele Grüße,
        Luisa

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    1. Das ist schön, dass du das auch so siehst. 🙂 andererseits möchte ich es auch nicht ganz abreißen lassen, wer weiß ob ich dann im Winter wieder so einfach reinkomme.
      Ich schaue einfach mal, ob ich es etwas besser mit kürzeren Beiträgen hinbekomme.
      Viele Grüße!
      Luisa

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