Ach du lieber Augustin…

Habe eben ein Hühnchen erschossen.

Als ich die Hühner gefüttert habe, hab ich gesehen, dass eins stark am bluten war. Es wurde von seinen Kameraden komplett am Hintern aufgepickt und ich habe gestaunt, dass es überhaupt noch stehen konnte. Leider hat es keine Chance mehr gehabt sich zu erholen, die Verletzung war zu groß. Und ich wollte ihm ersparen, langsam von den Kollegen verspeist zu werden oder an der Infektion zu sterben. Also habe ich eine .22 Büchse geholt und ihm den Gnadenschuss verpasst.

Dieses Vorgehen hätte ich an Stelle des Hühnchens jedenfalls sehr begrüßt. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Arbeitskollegen, mit denen ich sonst in die Kantine gehe… Lassen wir das besser.

Ich wusste ja, dass Hühner selbst ohne Kopf noch ne Menge Drama machen. Aber ein schöner Anblick ist das echt nicht. Hab also noch zweimal draufgehalten. Aber geflattert hat es trotzdem noch, obwohl ich getroffen habe.

Armes Hühnchen. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und so bekommt es eine ordentliche Feuerbestattung anstelle der Kannibalenbeisetzung.

Bilder erspare ich heute allen.

Auf den Bergspitzen liegt der erste Schnee. Das ist ein erfreulicherer Anblick. Winter is coming…

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6 Kommentare

  1. Dann mußt Du lernen, Hühnchen den Hals umzudrehn. Das ist die saubere Methode. Eine Bekannt von mir hatte Hühner und gut Übung drin. Irgendwer bringt Dir das bestimmt bei. Dann kann man auch noch richtiges Ragout draus machen hinterher…..Hier solls nächste Woche übrigens nochmal 30° werden…..

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    1. Guter Punkt, da hatte ich auch drüber nachgedacht. Aber ich hab keine Ahnung wie das geht. Und diese Lernerfahrung wollte ich sowohl dem Huhn als auch mir ersparen… Lulu allein zu Haus.
      30 Grad. Das ist mehr als doppelt soviel wie hier! Ich freu mich schon auf meine Wärmflasche gleich zu Hause 🙂

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  2. Will alles gelernt sein. Aber egal wie: Huhn hat sich erst mal erledigt. Musste letztens den halbtoten nachmittags-Imbiss der Stallkatze erledigen – ein noch nicht ganz befiedertes Schwalbenkind. Habe da, vielleicht auch nicht ganz regelkonform, zu einem Männerarbeitsschuh Marke U-Boot gegriffen – nicht schön aber hat funktioniert. :-/ (für Ragout eh zu klein… 😉 )
    An Schnee ist hier gerade nicht zu denken, sitzen bei bei ca.23°C auf vor unserem Feriendomizil und genießen ein Tässchen Kaffee.
    *Winke winke*

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